Anzeige : Branche mit Zukunft: Ausbildung im Kfz-Handwerk

Von den Ausbildungsinhalten bis zum Terminkalender: Betriebe des Kfz-Handwerks gehen mit der Zeit.

shz.de von
26. März 2018, 11:28 Uhr

Die Entwicklung hin zu einer immer umfassenderen Digitalisierung großer Bereiche unserer Welt geht immer weiter. Der Beruf des Kfz-Machatronikers gehört deshalb aber noch lange nicht zum alten Eisen. Handwerkliche Fähigkeiten, Kreativität und Eigeninitiative sind nach wie vor von den Beschäftigten in diesem Gewerk gefordert. Hinzu kommen Fingerfertigkeit, Geduld und verstärkt auch elektrotechnisches Know-How.

Digitale Steuergeräte zur Fehlerdiagnose gehören heute zum Werkstattalltag dazu wie die Hebebühne und der Schraubenschlüssel. Moderne Fahrzeuge verfügen alle über ein derartiges Steuergerät, das mit Spezialprogrammen der Hersteller und unter Zuhilfenahme eines Laptops von den Werkstattmitarbeitern professionell ausgewertet wird.

<p>Laptop und Auswertungssoftware gehören heute in jede moderne Werkstatt.</p>
Silke Kurtz

Laptop und Auswertungssoftware gehören heute in jede moderne Werkstatt.

 

Auch in anderen Bereichen gehen die Innungswerkstätten des Kfz-Gewerbes mit der Zeit. Zeit ist ein wertvolles Gut geworden, viele Menschen arbeiten in Schichtsystemen und können sich erst nach Feierabend um Planung und Organisation ihrer persönlichen Belange kümmern. Mit einem Online-Terminkalender bieten Autohäuser wie unter anderem Klaus + Co. Grands, mit  Husums Centerleiter Sven Clausen, ihren Kunden  einen besonders effizienten, zeitsparenden Service. Natürlich kann man sich auch noch persönlich oder telefonisch einen Termin holen und Informationen zum Schaden, Reparatur oder Wartungsservice an den Serviceberater der Werkstatt weitergeben.

Diese ständige Weiterentwicklung bietet auch zusätzliche Chancen. „Viele Abiturienten oder Quereinsteiger nutzen den Lehrberuf als Mechatroniker für einen Studiengang im technischen Ingenieurswesen“, weiß Sven Clausen aus jahrzehntelanger Erfahrung in seinem zertifizierten Ausbildungsbetrieb. „So mancher besucht nach der Ausbildung noch das Fachgymnasium und holt das Abitur auf diesem Weg nach“, so Clausen.

Immer was zu tun

Fachgebiet der hochqualifizierten Mechatroniker, die eine dreieinhalbjährige Ausbildung durchlaufen und mit der Gesellenprüfung abschließen, sind Inspektionen, Reparaturen sowie die Umsetzung von Wartungsplänen der Hersteller. Speziell geschulte und in einer bis zu drei Jahre dauernden Zusatzausbildung qualifizierte Diagnosetechniker führen elektronische Messungen durch, die zur Berechnungsgrundlage von Kostenvoranschlägen dienen.

Zu den häufigsten Aufgaben eines Mechatronikers gehören darüber hinaus immer noch reguläre Servicearbeiten, wie beispielsweise der Austausch von Bremsanlagen und Auspuffanlagen, die Reparatur von Achs- oder Radaufhängungen, der Test und Wechsel von Stoßdämpfern und anderen Verschleißteilen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert