Arbeit : Handschuhe sind Pflicht - So schützen Reinigungskräfte ihre Haut

Der typischste Minijob: Reinigungskraft.
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Der typischste Minijob: Reinigungskraft.

Raumpfleger kommen bei ihrer Arbeit oft mit Wasser und Reinigungsmitteln in Kontakt. Um Hautekzeme zu vermeiden, tragen sie bei der Arbeit am besten immer Gummihandschuhe.

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14. Oktober 2013, 12:16 Uhr

Wichtig bei der Verwendung der Handschuhe ist, dass sie in einem guten Zustand sind. «Wichtig ist, dass die Handschuhe von innen trocken sind und kein Wasser hineinläuft», sagt Prof. Hans Drexler, Arbeitsmediziner an der Universität Erlangen. Sind sie von innen nass, schädigt das die Haut noch stärker, als wenn Reinigungskräfte überhaupt keine Handschuhe tragen. Die Feuchtigkeit in Kombination mit der Wärme im Handschuh greift die Haut besonders stark an.

Viele Raumpfleger haben das Problem, dass sie mit der Zeit an den Händen zum Teil chronischen Hautausschlag entwickeln. Die Ursache sei der häufige Kontakt mit Wasser, erklärt Drexler. Es schädige auf Dauer den Schutzmantel der Haut und ebne Bakterien den Weg in tiefere Hautschichten. Dadurch komme es zu Entzündungen.

Raumpfleger sollten deshalb ihre Hände mit Handschuhen schützen - und zusätzlich regelmäßig eine Handcreme auftragen. Die Creme helfe dabei, den natürlichen Schutzmantel der Haut zu erhalten. «Wichtig ist, dass die Creme auch dann aufgetragen wird, wenn die Hände abends noch gesund aussehen», rät Drexler. Erste Schädigungen der Haut seien von außen zunächst nicht zu erkennen.

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