MINT-Akademie : Gymnasiasten werden zu Experten der Biotechnologie

Interessant fanden Ania (vorne) und Martyna (hinten) die Arbeit in den FH-Laboren.  Foto: Fh
Interessant fanden Ania (vorne) und Martyna (hinten) die Arbeit in den FH-Laboren. Foto: Fh

Ein grün leuchtendes Protein nahmen Gymnasiasten aus Finnland, Schweden, Estland, Polen und von der Flensburger Auguste-Viktoria-Schule in den Labors der FH unter die Lupe.

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25. Mai 2011, 11:25 Uhr

Flensburg | Ein grün leuchtendes Protein, dessen Gen in ein Bakterium eingeschleust wird - darum drehten sich in der vergangenen Woche die gentechnischen Experimente, molekularbiologischen Analysen und mikrobiologischen Versuche von begabten und an Molekularbiologie interessierten Gymnasiasten aus Finnland, Schweden, Estland, Polen und von der Flensburger Auguste-Viktoria-Schule (AVS) in den Labors der Fachhochschule. "Es war total interessant in den Laboren", sagt Martyna aus Polen. Mit ihrer Freundin Ania war sie 17 Stunden mit dem Bus aus Gdansk unterwegs.

Themenschwerpunkt des internationalen Forschungs-Camps war das grün fluoreszierendes Protein, kurz GFP, das zum Beispiel in der medizinischen Diagnostik und der Erforschung von Wechselwirkungen in lebenden Zellen eine wichtige Rolle spielt. Unter Anwendung modernster molekularbiologischer Methoden haben sich die Schüler dem Objekt genähert, grün leuchtende Bakterien kultiviert, DNA und Proteine gereinigt und schließlich das "Leucht-Gen" nachgewiesen. Die Ergebnisse haben sie im fachlichen Dialog diskutiert und während einer Abschluss Präsentation auch den Lehrkräften der AVS vorgestellt. Unterstützt wurden sie von Studenten aus dem Studiengang Biotechnologie-Verfahrenstechnik sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Dagmar Lorenz und Rona Miethling-Graff. Vor acht Jahren fand der erste Workshop der MINT-Akademie statt und hat sich seitdem zum Selbstgänger entwickelt.

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