Stellen-Special : Girls' Day – Mädchen mit Durchblick

Auch auf der Spur physikalischer Phänomene können sich die Teilnehmerinnen am diesjährigen Mädchen-Zukunftstag begeben.
Auch auf der Spur physikalischer Phänomene können sich die Teilnehmerinnen am diesjährigen Mädchen-Zukunftstag begeben.

Am 23. April 2015 findet der Mädchen-Zukunftstag statt. Schülerinnen haben dann die Möglichkeit, in MINT-Berufe reinzuschnuppern.

shz.de von
24. Januar 2015, 05:00 Uhr

Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in den sogenannten MINT-Berufen mit den Schwerpunkten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik steigt stetig. Am Donnerstag, 23. April, haben Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 wieder die Möglichkeit, beim „Girls' Day“ einen praktischen Einblick in technisch-naturwissenschaftliche Berufe zu bekommen, wie die Koordinierungsstelle mit Sitz in Bielefeld erklärte.

Ziel sei es, Berührungsängste der Mädchen mit vermeintlichen „Männer-Berufen“ möglichst früh abzubauen und die Entscheidung für ein Studienfach zu erleichtern.  Zeitgleich findet der Jungen-Zukunftstag „Boys' Day“ statt, der Vorurteile von Schülern gegenüber typische „Frauenjobs“ abbauen soll.

Der 2001 erstmals angebotene „Girls' Day“ ist die weltweit größte Berufsorientierungsinitiative dieser Art. Die Aktionstage werden unter anderem von den Bundesministerien für Bildung und Familie, der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, den Bundesverbänden der Industrie des Handels und dem Handwerk sowie von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, dem Berufsverband für Pflegeberufe und der Deutschen Krankenhausgesellschaft veranstaltet.

Der Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag bezieht das gesamte für die Berufswahlentscheidung wichtige Umfeld der Mädchen ein – Schule, Familie, Wirtschaft und Medien. Zielgruppenspezifische Aktionsmaterialien, ein umfassendes, interaktives Internetportal sowie ein individuelles Beratungsangebot unterstützen die Umsetzung.

Netzwerk Girls´ Day

Unternehmen und Organisationen beteiligten sich von 2001 bis 2014 mit insgesamt etwa 100 000 Veranstaltungen für ca. 1,5 Mio. Mädchen.

Ein Netzwerk von 350 Girls'Day-Arbeitskreisen – regionalen Bündnissen von Aktiven aus Kammern, Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Gleichstellungsstellen, Arbeitsagenturen und vielen weiteren Einrichtungen – engagiert sich in ganz Deutschland für den Mädchen-Zukunftstag.

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