Mehr als Sprachkenntnisse : Geprüfte Übersetzer müssen auch digital arbeiten können

Um als Geprüfter Übersetzer zu arbeiten, muss man künftig auch computergestützt recherchieren können.
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Um als Geprüfter Übersetzer zu arbeiten, muss man künftig auch computergestützt recherchieren können.

Sprachkenntnisse allein reichen nicht mehr. Wer sich als Geprüfter Übersetzer anbietet, der muss ab 2018 mehr Fähigkeiten vorweisen können. Das zumindest verlangt die neue Fortbildungsordnung.

shz.de von
15. Juni 2017, 05:03 Uhr

Für die Fortbildung zum Übersetzer gelten ab dem kommenden Jahr neue Regeln. Dabei geht es vor allem um digitale Technologien, teilt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit.

Wer sich Geprüfter Übersetzer nennen will, muss unter anderem mit Tools wie Datenbanken arbeiten können und in der Lage sein, computergestützt zu recherchieren und Informationsquellen kritisch zu bewerten. Außerdem lernen Übersetzer, Projekte zu planen - und müssen diese Fähigkeit auch in der praktischen Prüfung unter Beweis stellen.

Die neue Fortbildungsordnung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Voraussetzung für die Weiterbildung zum Übersetzer ist eine kaufmännische oder verwaltende Berufsausbildung, außerdem brauchen Übersetzer mindestens ein Jahr Jobpraxis und natürlich gute Fremdsprachenkenntnisse.

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