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Anzeige : Geöffnet von 5.45 bis 21 Uhr: Kita mit Vorbildcharakter

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Dank der UKSH-Betriebskita bekommen Mitarbeiter Duja und Roland Riepenhausen Familie und Beruf unter einen Hut.

von
erstellt am 06.Okt.2017 | 11:12 Uhr

Wenn Duja Riepenhausen (42) morgens mit ihren Söhnen Kjell (5) und Jarik (2) das Haus in einem kleinen Vorort von Lübeck verlässt, dann kann es schon mal hektisch werden. Besonders wenn es draußen noch dunkel ist, zwei quakende Mäuse lieber zurück ins Bett möchten und Mama zum Frühdienst muss. Doch nach einer halben Stunde Autofahrt freut man sich dann doch ein „Unizwerg“ zu sein und auf den Tag in der Kita. Mit jeweils einem Jahr sind Kjell und Jarik zu den Unizwergen gekommen. Und wenn „früh“ für Mama und Papa im Kalender steht, dann heißt das auch vor 5 Uhr morgens aufstehen.

Duja Riepenhausen ist seit über 25 Jahren Krankenschwester am UKSH in Lübeck und arbeitet Vollzeit in der Gefäßchirurgie. Schon ihre Ausbildung hat sie am UKSH gemacht. Noch während ihrer Schulzeit hatte sie ihre Berufswahl getroffen und sie nie bereut. „Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden. Das UKSH bietet Vielfalt, und vor allem haben wir ein familienfreundliches Betriebsklima.“ Sie arbeitet im Drei-Schicht-System. Am liebsten übernimmt sie den Früh- oder den Nachtdienst, die passen gut in ihren Familienplan. Nachts arbeiten macht der quirligen 42-Jährigen nichts aus. „Ich brauche nicht so viel Schlaf. Doch man muss für diesen Beruf schon geboren sein“, schmunzelt sie.

Ihr Mann Roland Riepenhausen arbeitet im Transportdienst im UKSH Campus Lübeck und fährt den Krankenwagen. Sein Dienst teilt sich sogar in sieben Schichten samt Nachtdienst ein. Wann und wer die beiden Jungs in die Kita bringt und sie wieder abholt, plant Duja Riepenhausen. „Das ist ganz schön viel Logistik in meinem Kopf und eine Herausforderung“, sagt die sympathische Krankenschwester.

<p>Die Krankenschwester Duja Riepenhausen und ihr Mann Roland bekommen ihr Berufs- und Elternleben unter einen Hut - auch dank der vorbildlichen Öffnungszeiten der UKSH-Kita.</p>

Die Krankenschwester Duja Riepenhausen und ihr Mann Roland bekommen ihr Berufs- und Elternleben unter einen Hut - auch dank der vorbildlichen Öffnungszeiten der UKSH-Kita.

Foto: Kröger
 

Kita direkt am Arbeitsplatz

Kjell und Jarik kommen gut mit den wechselnden Kita-Zeiten zurecht. „Das war ja von Anfang an so, sie kennen es gar nicht anders“, weiß die Mutter. Die Kita wurde direkt auf dem Campusgelände gebaut und UKSH-Angehörige haben es im Falle eines Notfalles nicht weit. „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass die Kinder nicht weit weg sind, und Kjell erkennt gleich Papas Krankenwagen, wenn er vorbeifährt“, erzählt Duja Riepenhausen.

Die „Unizwerge“ öffnen morgens um 5.45 Uhr die Türen. Für Eltern, die im Spätdienst arbeiten, wird Betreuung bis 21 Uhr angeboten. Seit ein paar Monaten können auch an bestimmten Feiertagen und Sonnabenden Betreuungszeiten ohne finanziellen Mehraufwand dazugebucht werden. Das heißt, sonnabends sowie feiertags von 5.45 bis 15 Uhr und freitags ab 18 bis sonnabends 12 Uhr.

Betreuungsplatz nach Dringlichkeit und Bedarf

Das Projekt „Kita Plus“ wird vom Bundesfamilienministerium unterstützt. Anteilig werden zudem Plätze an Eltern, die nicht am UKSH arbeiten, vergeben. Wer einen Kita-Platz bekommt, entscheidet eine Kommission je nach Dringlichkeit und Bedarf. „Für uns ist das Angebot super, und das Konzept macht mich natürlich auch für meine Kollegen viel flexibler. Ohne die Betriebskita könnte ich nicht arbeiten.“ 

Duja und Roland Riepenhausen legen ihre Dienstpläne so, dass sie die langen Öffnungszeiten nicht in Anspruch nehmen müssen und wenn beide Eltern frei haben, bleiben auch Kjell und Jarik einfach für einen gemeinsamen Familientag zu Hause. „Doch meine Kinder gehen total gern in die Kita. Die Betreuung dort ist richtig klasse“, so die Mama. Nächstes Jahr kommt der Große in die Schule. Nach Absprache mit dem Arbeitgeber möchte die Krankenschwester dann reduzieren. „Zum Glück macht da mein Arbeitgeber mit“, freut sie Duja Riepenhausen.

Das UKSH ist bereits drei Mal in Berlin mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet worden. Damit wird die Unternehmensphilosophie von Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik gewürdigt. Die UKSH-Betriebskita „Unizwerge“ hat eine bundesweite Vorreiterrolle.

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