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Finanzen + Versicherungen : Die große Unabhängigkeit

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bevor Schulabgänger oder Uni-Absolventen ins Berufsleben starten, sollten sie sich gut absichern.

Nie mehr die Schulbank drücken oder Seminarscheine sammeln, stattdessen endlich das erste eigene Geld verdienen – Schulabgänger und Uni-Absolventen können den Start in die Ausbildung oder die erste feste Anstellung kaum erwarten. Nach jahrelangem Lernen beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt und vieles ändert sich mit einem Schlag. Beispielsweise ist man nicht mehr länger über die Krankenversicherung der Eltern abgesichert - und auch deren Haftpflichtversicherung tritt nicht mehr für eigene Missgeschicke ein. Umso wichtiger ist jetzt ein guter Überblick über die eigenen Finanzen und die notwendigen Versicherungen.

Mit dem ersten Arbeitstag beginnt der gesetzliche Versicherungsschutz. „Die Grundversorgung beruht auf den fünf Sozialversicherungen. Dazu gehören die Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und die Unfallversicherung“, erläutert Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Grundversorgung bedeutet zugleich, dass damit längst nicht alle Risiken abgedeckt sind. „Gerade wer erst am Anfang der Karriere steht, sollte sich für eine Berufsunfähigkeit wappnen. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, auf die man ohnehin erst nach einer allgemeinen Wartezeit von fünf Jahren Anspruch hat, reicht dafür nicht aus“, so Jarosch weiter. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung empfiehlt sich für den Start ins Berufsleben ebenso wie die Haftpflichtversicherung und eine private Unfallversicherung - denn die gesetzliche Absicherung kommt nur für Schäden auf, die während der Arbeit oder auf dem Weg dorthin passieren.

Schließlich zahlt es sich aus, möglichst früh an später zu denken, indem man die gesetzliche Rente durch eine private Altersvorsorge ergänzt. „Es lohnt sich, auch kleinere Beträge abzuzweigen. Je früher man beginnt, für die Rente zu sparen, desto mehr steht einem später zur Verfügung“, sagt Jarosch weiter. Neben den Fördermöglichkeiten für eine Riester-Rente ist dabei vor allem die betriebliche Altersversorgung interessant.

Mehr Tipps zum Start in das Berufsleben gibt es unter www.gdv.de.
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erstellt am 26.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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