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Büro-Etikette: Trotz Hitze auf Flip-Flops verzichten

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Berlin (dpa/tmn) - Spaghettiträger, Flip Flops, kurze Hosen: Bei der aktuellen Hitzewelle kann man gar nicht wenig genug anhaben. Aber ob das auch im Job eine gute Idee ist?

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 11:33 Uhr

Berlin (dpa/tmn) - Spaghettiträger, Flip Flops, kurze Hosen: Bei der aktuellen Hitzewelle kann man gar nicht wenig genug anhaben. Aber ob das auch im Job eine gute Idee ist?

Auch wenn das Thermometer Rekordtemperaturen anzeigt: Berufstätige kommen besser nicht in Flip-Flops zur Arbeit. Etikettetechnisch ist man mit geschlossenen Schuhen immer auf der sicheren Seite. Auch auf Tops mit Spaghettiträgern sowie auf kurze Hosen sollten Arbeitnehmer verzichten. Das sei zwar bequem, wirke aber unprofessionell, warnt Jürgen Hesse, Berufsberater in Berlin. Stattdessen könnten sie auf locker sitzende Kleidung aus Leinen, Baumwolle oder Viskose ausweichen. Die sei angenehm zu tragen, sehe aber nicht nachlässig aus.

Schwitzen ist lebensnotwendig, denn es regelt die Körpertemperatur. Ohne Schweiß würde unser Organismus überhitzen, denn er produziert überschüssige Wärme, die er wieder freisetzen muss. Steigt die Körperwärme über 41 Grad, kann es zu Kreislaufversagen und zum tödlichen Hitzschlag kommen.

Mindestens ein halber Liter Schweiß verdunstet täglich auf unserer Haut, um den Körper zu kühlen. Bei großer Hitze und körperlicher Anstrengung können daraus mehrere Liter werden. Auch wenn wir Nervosität, Lampenfieber oder Angst empfinden, beginnen wir zu schwitzen. Schweiß besteht zu rund 99 Prozent aus Wasser, hinzu kommen unter anderem Mineralsalze, Harnstoff, Fettsäuren und Glukose.

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