Mit Strategie gegen Stress : Persönliche Kompetenzen punkten beim Arbeitgeber: Soft Skills in Weiterbildungen trainieren

Die wenigsten Arbeitgeber wählen ihre Bewerber noch nach der Abschlussnote aus. Viel wichtiger sind heutzutage die sozialen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter.

Die wenigsten Arbeitgeber wählen ihre Bewerber noch nach der Abschlussnote aus. Wichtiger sind mittlerweile die sozialen Kompetenzen.

Führungsqualität, Teamfähigkeit oder Stressmanagement – all das hilft Arbeitnehmern im Berufsleben und ist leicht zu erlernen.

Henriette Mailin Bonde von
18. August 2020, 18:09 Uhr

Bei Fort- oder Weiterbildung denken viele oft an ein berufsbegleitendes Studium oder eine Schulung über neue Arbeitsmittel, wie beispielsweise ein neues Computerprogramm. Doch was viele gar nicht wissen: Fortbildungen vermitteln nicht nur fachliche Kompetenzen.

Hard und Soft Skills – Was bedeutet das?

Natürlich dienen Fort- und Weiterbildungen in erster Linie dazu, neue berufliche Fähigkeiten zu erlernen. Hard Skills nennt man diese klar messbaren Kompetenzen, die durch Training erworben werden können. Diese sind wichtig in der Berufswelt. Der Arbeitgeber sortiert beim Lesen der Bewerbungen zuerst nach diesen Hard Skills.

Doch eigentlich genauso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger auf dem heutigen Arbeitsmarkt, sind die sogenannten Soft Skills. Das sind soziale Fähigkeiten, die nicht fachspezifisch sind. Darunter fallen beispielsweise Teamfähigkeit, Führungsstärke oder Empathie.

Will man im Beruf aufsteigen, sind Soft Skills der Schlüssel zum Erfolg. Beim Besetzen von Führungspositionen gehen Unternehmen zum Beispiel eher nach Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit und Kommunikationsstärke als nach einer bestimmten Abschlussnote.

Wie lerne ich Soft Skills?

Im Gegensatz zu Soft Skills sind Hard Skills leicht zu erwerben. Ausbildungen und weitere berufliche Abschlüsse zeigen die fachlichen Qualifikationen eines Bewerbers auf einen Blick. Doch auch Soft Skills lassen sich erlernen. Der „TÜV Nord“ bietet zum Beispiel das Online-Training „Führen mit Bravour“ an. Teilnehmer lernen hier, wie man richtig Prioritäten setzt, Aufgaben am effektivsten delegiert und eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft. Eine Teilnahmebescheinigung eines solchen Seminars zeigt dem neuen Arbeitgeber nicht nur, dass der Bewerber diese Soft Skills besitzt, sondern auch, dass er lernbereit und offen für Neues ist – eine sehr begehrte Eigenschaft für Unternehmen.

Wie gehe ich mit Stress richtig um? So geht´s

Auch für die, die sich nicht auf eine konkrete Stelle beworben haben, lohnt es sich, neue Soft Skills zu erlernen. Diese Kompetenzen sehen in Bewerbungen nicht nur gut aus, sie helfen vor allem auch im täglichen Arbeitsleben. Das Unternehmen „Kompakttraining“ bietet viele verschiedene Seminare in ganz Deutschland an. In Schleswig-Holstein gibt es neben Kommunikations- und Telefontraining sowie Projektmanagement- und Zeitmanagementseminaren unter anderem auch eine Schulung für Stressmanagement.

Stress auf der Arbeit ist in Deutschland leider keine Seltenheit. Laut einer Studie der „pronova bkk“ fühlen sich fast neun von zehn Deutsche in Ihrem Alltag gestresst. Über die Hälfte glaubt sogar, von einem Burnout bedroht zu sein. Diese Krankheit ist ein Resultat aus Stress und Überlastung – meist am Arbeitsplatz. Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung und vieles mehr sind die Symptome.

Um das Burnout-Syndrom zu vermeiden, hilft vor allem eines: zu wissen, wie man mit Stress und hoher Arbeitsbelastung umgeht. Hier hilft das Stressmanagement-Seminar von „Kompakttraining“. Zu erkennen, wo der Stress entsteht, wie der Körper darauf reagiert und wie man Überbelastung ausgleichen kann – all das wird den Teilnehmern vermittelt. So gelingt es auch im hektischen Arbeitsalltag, Ruhe zu bewahren und entspannt zu bleiben.

Noch mehr Informationen zu Weiterbildungen, die Soft Skills trainieren, gibt es hier, auf der Webseite des bfw.

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