Lebenslanges Lernen : Fort- und Weiterbildung ist nicht das gleiche – das sind die Unterschiede

Fort- und Weiterbildung werden oft gleich verwenden. Doch es gibt ein paar Unterschiede zwischen den Bildungsmöglichkeiten.

Fort- und Weiterbildung werden oft gleich verwenden. Doch es gibt ein paar Unterschiede zwischen den Bildungsmöglichkeiten.

Fort- und Weiterbildungen verbessern nicht nur den Lebenslauf, sondern auch das tägliche Arbeitsleben. Doch wo ist der Unterschied?

Henriette Mailin Bonde von
21. August 2020, 09:28 Uhr

Die Welt befindet sich in einem stetigen Wandel. Auch die Arbeitswelt verändert sich. So reicht eine Ausbildung in dem jeweiligen Fachgebiet oft nicht mehr aus, um im Job Erfolg zu haben. Weiterentwicklung ist das Stichwort. Viele Arbeitgeber wollen sehen, dass ihre Mitarbeiter gerne Neues lernen und sich in vielen Bereichen auskennen. Fort- und Weiterbildungen sind daher auf dem Arbeitsmarkt gern gesehen. Doch was genau ist das eigentlich?

Fortbildung vs. Weiterbildung – was sind die Unterschiede?

Die Begriffe Fort- und Weiterbildung beschreiben das Erwerben von neuen beruflichen Qualifikationen. Sei es ein Studium, ein Fremdsprachenkurs oder ein Seminar über Führungsqualitäten – es gibt viele Möglichkeiten. Meistens werden die Begriffe Fortbildung und Weiterbildung synonym verwendet. Doch es gibt ein paar Unterschiede.

Als Fortbildung zählt das Erlangen von neuen, berufsspezifischen Kenntnissen. Genau heißt das, das neu Erlernte bezieht sich klar auf den jeweiligen Beruf und hilft konkret im Job weiter. Ein Beispiel ist der Umgang mit neuen Technologien oder Maschinen im Unternehmen.

Wann übernimmt der Arbeitgeber die Kosten einer Fortbildung?

Arbeitgeber haben meistens einen direkten Nutzen davon, wenn ihre Mitarbeiter sich fortbilden. Daher übernehmen diese in der Regel die Kosten. Oft werden Fortbildungen auch vom Betrieb organisiert und sind für alle Mitarbeiter verpflichtend.

Ein bisschen anders sieht es bei den Weiterbildungen aus. Diese sind nämlich nicht berufs- oder unternehmensspezifisch. Also haben die Fähigkeiten, die neu erlernt werden, nicht unbedingt etwas mit dem Job zu tun. Beispiele hierfür sind ein Seminar für Persönlichkeitsentwicklung oder ein Studium an einer Hochschule oder Fernuniversität.

Warum lohnt sich eine Weiterbildung?

Eine Weiterbildung erweitert das persönliche Qualifikationsprofil und sichert bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Daher ist sie oft bei beruflicher Neuorientierung von Vorteil. Da der Arbeitgeber keinen direkten Nutzen aus einer Weiterbildung seiner Mitarbeiter zieht, übernimmt er zumeist nicht die anfallenden Kosten. Wer sich weiterbildet, kann allerdings finanzielle Unterstützung des Staats in Anspruch nehmen.

Ganz egal ob nun Fort- oder Weiterbildung, sich immer weiter zu entwickeln und neue berufliche Kenntnisse zu erwerben ist für jeden wichtig. Denn nicht nur auf dem Lebenslauf sehen diese gut aus. Neues Lernen bildet auch die Persönlichkeit und kann einen im täglichen Arbeitsleben weiterbringen.

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