Bewerbungstipps : Die „dritte Seite“: Nicht mit Selbstlob geizen

<p>Auf der „dritten Seite“ kann die Motivation des Bewerbers im Vordergrund stehen.</p>
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Auf der „dritten Seite“ kann die Motivation des Bewerbers im Vordergrund stehen.

Nicht notwendig, aber durchaus eine sinnvolle Ergänzung - so lässt sich die „dritte Seite“ einer Bewerbung beschreiben. Sie sollte aber knapp und prägnant sein.

shz.de von
11. September 2015, 18:15 Uhr

Flensburg/Neumünster | Im Internet lassen sich zahlreiche Portale und Foren finden, auf denen es eine Vielzahl an Ratschlägen und Tipps für die perfekte Bewerbung gibt. Doch wer sich durch die Webseiten klickt, stellt schnell fest, dass die Empfehlungen oft ganz unterschiedlich sind und sich teilweise sogar widersprechen. Welche Bewerbungstipps aus dem Netz können bedenkenlos angewandt werden? Und welche nicht? Wir haben zwei Ausbildungsexperten aus dem Land mit einigen Tipps und Anregungen aus dem Internet konfrontiert.

BA
Andrea Julke (Arbeitsagentur Neumünster)

Was genau ist eigentlich die sogenannte „dritte Seite“? Und ist sie sinnvoller oder gar notwendiger Bestandteil einer Bewerbung?

Hierzu sagt Andrea Julke von der Arbeitsagentur Neumünster: „Nach dem Schema ,Was Sie noch über mich wissen sollten' können Jobsuchende auf der ,dritten Seite' beschreiben, was sie als Menschen auszeichnet: Hobbys, besondere Errungenschaften, zusätzliche Erläuterungen zum Lebenslauf. Der Spielraum ist groß.“ Die „dritte Seite“ könne auch genutzt werden, um zu erklären, wieso man ein Jahr Arbeitspause und eine Weltreise gemacht hat. „Dafür reichen oft schon wenige Zeilen.“

IHK
IHK-Ausbildungsexperte Heino Ewald

Auch der Flensburger IHK-Ausbildungsexperte Heino Ewald sagt, dass Bewerber auf der „dritten Seite“ ihre „Motivation und ihr Können ohne Übertreibung darlegen können, um einen möglichst gelungenen und guten ersten Eindruck zu hinterlassen.“

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