Karriere nachhaltig aufbauen : Bewerber sollten immer bei der Wahrheit bleiben

Falsche Behauptungen über eigene Fähigkeiten können die Karriere kosten.
Falsche Behauptungen über eigene Fähigkeiten können die Karriere kosten.

Bewerber müssen sich in einem Vorstellungsgespräch gut verkaufen. Allerdings sollten sie nicht von der Wahrheit abweichen. Das kann sich zu einem späteren Zeitpunkt der Karriere rächen.

shz.de von
08. Juni 2018, 12:46 Uhr

Ihre Karriere sollten Arbeitnehmer nachhaltig aufbauen. Dabei spielt Wahrhaftigkeit eine große Rolle. «Versprechen Sie nur das, was Sie tatsächlich halten können», rät Karriereberater Martin Wehrle in der «Unicum Beruf» (Ausgabe 4/2018).

Bewerber geben also besser nicht jede Fremdsprache, in der sie «Guten Tag» sagen können, als verhandlungssicher an. Eigene Erfolge und gute Leistungen dürfen Arbeitnehmer natürlich positiv darstellen - die Selbst-PR sollte aber auf Fakten beruhen. Denn falsche Behauptungen etwa über eigene Fähigkeiten können einen einholen. Fliegen die Lügen auf, besteht die Gefahr, dass dies die Karriere vorzeitig beendet.

Das bedeutet aber nicht, dass man jede unangenehme Wahrheit von sich aus erzählen muss, erklärt Wehrle. So müssen Bewerber beispielsweise im Vorstellungsgespräch nicht erwähnen, dass sie sich von ihrem letzten Arbeitgeber im Streit getrennt haben. Auf Nachfragen sollten sie aber ehrlich antworten. Als Grundsatz empfiehlt Wehrle: Bewerber müssen nicht alles sagen, was wahr ist. Aber alles, was sie sagen, muss wahr sein.

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