Arbeit : Befristete Verträge bei MINT-Absolventen die Ausnahme

MINT-Absolventen verdienen im Schnitt mehr als andere Hochschulabsolventen.
MINT-Absolventen verdienen im Schnitt mehr als andere Hochschulabsolventen.

Akademische Kenntnisse in Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind gefragt: Sogenannte MINT-Absolventen werden meistens unbefristet eingestellt und verdienen monatlich im Schnitt 300 Euro mehr als andere Hochschulabsolventen.

shz.de von
28. Oktober 2013, 16:16 Uhr

Absolventen der Fächer Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) werden seltener befristet eingestellt als andere Hochschulabgänger. Das geht aus dem neuen MINT-Report des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Von allen MINT-Akademikern hatte 2011 nur rund jeder Neunte (11,4 Prozent) eine befristete Stelle. Zum Vergleich: Insgesamt galt das für jeden achten Akademiker (12,8 Prozent). Besonders selten sind befristete Arbeitsverträge in der Metall- und Elektro-Industrie: Dort hatten nur 4,1 Prozent eine befristete Stelle.

Gleichzeitig verdienen MINT-Absolventen im Schnitt mehr als andere Hochschulabsolventen. Der durchschnittliche monatliche Bruttolohn eines vollzeiterwerbstätigen MINT-Akademikers lag 2011 bei rund 4900 Euro. Im Durchschnitt verdienten in Vollzeit beschäftigte Akademiker im Monat nur 4600 Euro brutto und somit rund 300 Euro weniger.

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