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Kleiner Knigge : Verhaltenstipps für das Praktikum

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zum Schnuppern in Berufe eignet sich ein Praktikum. Diese Tipps sollte man unbedingt beachten.

Klar, Pünktlichkeit ist wichtig bei einem Praktikum, aber was noch? Diese Tipps sollte man unbedingt beachten.

1. Pünktlich bei der Arbeit sein – das ist außerordentlich wichtig. Wer die Dauer des Weges zum Praktikumsplatz noch nicht einschätzen kann, sollte dies vorher recherchieren und sich rechtzeitig den Wecker stellen.
2. Die passende Kleidung hängt von der Branche ab, in der das Praktikum absolviert wird. In der Bank sind Anzug, Hemd und Schlips oder Rock und Bluse angebracht. Generell sollten Praktikanten auf ein gepflegtes Outfit achten. Wer sich nicht sicher ist, orientiert sich an der Kleidung der Kollegen. Im Zweifelsfall eher zurückhaltend, aber schick, statt ausfallend und auffallend.
3. Wie spricht man die Kollegen an? Mit „Sie“ oder „Du“? Schwierige Frage. Empfehlung: Besser siezen, und wenn das „Du“ angeboten wird, das Angebot annehmen.
4. Im Praktikum, aber auch während der Ausbildung gilt: Interesse zeigen! Schüchterne und zurückhaltende Menschen haben es demzufolge schwerer bei Mitarbeitern aufzutrumpfen. Aber wer keine Fragen stellt, gilt schnell als desinteressiert!
5. Während des Praktikums Anrufe entgegennehmen? Auf eingehende Kurznachrichten antworten? Im Internet surfen? Wenn kein Notfall anliegt, heißt die Antwort: nein! Das Praktikum hat Vorrang vor dem Privatleben. Damit sendet man auch ein Signal – das Praktikum ist mir wichtig! Die ständige Erreichbarkeit per Smartphone sollte ihre Grenzen haben.
6. In der Mittagspause besteht die Möglichkeit, die Kollegen und das Unternehmen näher kennenzulernen. Einladungen zum Lunch sollte man deshalb nicht ablehnen – egal ob das Pausenbrot im Rucksack wartet oder das Geld knapp ist.
7. Ein freundlicher und höflicher Umgang mit den Kollegen im Unternehmen ist unentbehrlich. „Bitte“ oder „Danke“ gehören in den Wortschatz eines jeden Praktikanten.
8. Während der Arbeit unterhalten sich die Beschäftigten auch über unternehmensinterne Vorgänge oder über Kollegen. Am Klatsch und Tratsch sollte man sich nicht beteiligen und eher still zur Kenntnis nehmen.
9. Als Praktikant Kaffee kochen oder Dokumente kopieren? Ja, das kann auch zur Tätigkeit dazugehören, sollte aber nicht zur festen Institution werden. Wenn das Gefühl aufkommt, „ausgenutzt“ zu werden oder es allgemeine Probleme gibt, spricht man am besten mit dem Praktikumsbetreuer. Grenzen setzen sollte man auch, wenn die Arbeit zu viel wird. In solchen Fällen ist es kein Problem, einen Auftrag auch mal abzulehnen.
10. Eigene Kritik sollte man mit Verbesserungsvorschlägen kombinieren. Statt also Dinge nur negativ zu sehen, zeigt man sich konstruktiv und argumentiert ausgewogen und differenziert. Wenn man als Praktikant kritisiert wird, sollte man sich nicht ärgern, sondern stattdessen gleichzeitig fragen, wie man sein Verhalten verbessern kann.




 

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erstellt am 26.Mai.2014 | 09:32 Uhr

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