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Überblick behalten: Was gehört ins Anschreiben?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2014 | 08:20 Uhr

Vollständigkeit ist für jede Bewerbungsmappe unentbehrlich. Dazu gehört auch das Anschreiben. Aber wie muss das Dokument inhaltlich gestaltet werden?
Das Anschreiben ist neben dem Lebenslauf eines der zentralen Bestandteile Deiner Bewerbung. Es soll Dich präsentieren und das Unternehmen, bei dem die Bewerbung eingegangen ist, von Deinen Fähigkeiten überzeugen. Dazu muss inhaltlich alles stimmen - nur so kommst Du ans Ziel und an Deinen Traumjob.
Wichtige Bestandteile
Es gibt keine formal eindeutigen Kriterien für das Layout des Anschreibens, allerdings gilt es, auf einige Angaben zu achten.
- Absender nennen
- Angabe des Empfängers
- Datum
- Betreffzeile (Bezug nehmen auf Stelle, etwa in der Form "Bewerbung als Kaufmann im Einzelhandel"
- Anrede ("Sehr geehrte Damen und Herren"; wenn Ansprechpartner bekannt, Personalisierung: zum Beispiel "Sehr geehrter Herr Günter")
- Fließtext
- Grußwort (etwa "Mit freundlichen Grüßen") und Unterschrift (mit Hand und blauer Tinte)
Der Fließtext beinhaltet einen fehlerfrei und eine in Absätzen gegliederte Angabe von Stärken und Qualifikationen, die das Unternehmen von Dir überzeugen. Dazu kann es wichtig sein, sich noch einmal in Erinnerung zu rufen, warum Du Dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden hast. Denn die Anforderungen des Jobs entsprechen idealerweise Deinen Fähigkeiten oder Erfahrungen!
Solche Erfahrungen können Praktika oder Jobs sein, die Du bereits durchgeführt hast. Auch Lieblingsfächer in der Schule lassen Personalverantwortliche erkennen, warum Du Dich ausgerechnet für diesen Beruf bei dem Unternehmen bewirbst. Ebenso können Zusatzkenntnisse wie Sprachen oder Computerfähigkeiten im Anschreiben angeführt werden.
Wichtig: Die Erfahrungen oder Leistungen sollten nicht oberflächlich beschrieben werden, sondern mit inhaltlicher Tiefe. Wer eine Lehre als Kaufmann im Einzelhandel anstrebt und schon im Supermarkt gejobbt hat, sollte auch anführen, was er während seines Jobs gemacht hat: An der Kasse gearbeitet, Waren ausgepackt und ins Regal eingeräumt, Bestellungen im Lager entgegengenommen?
Solche persönlichen Erfahrungen vermitteln dem Unternehmen unter Umständen die Vorzüge eines Bewerbers/einer Bewerberin gegenüber anderen. Und erhöhen somit die Chancen für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch!

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