Ausbildungsbeginn : Tipps für einen gelungenen Ausbildungsstart

Eine Auszubildende kontrolliert ihr gefeiltes Metallteil mit einem Winkel in einer Lehrwerkstatt im Unternehmen Siemens in Berlin. Gestern hat das neue Ausbildungsjahr begonnen.  Foto: dpa
Eine Auszubildende kontrolliert ihr gefeiltes Metallteil mit einem Winkel in einer Lehrwerkstatt im Unternehmen Siemens in Berlin. Gestern hat das neue Ausbildungsjahr begonnen. Foto: dpa

Einiges ist am Ausbildungsanfang zu beachten

shz.de von
18. September 2014, 09:24 Uhr

Mit der Ausbildung beginnt auch ein völlig neuer Lebensabschnitt. Er steckt voller Herausforderungen und natürlich spannenden Eindrücken. Einiges ist am Ausbildungsanfang zu beachten. Orientierung bieten da zum Beispiel die Kollegen: Ihr Verhalten und der Umgang untereinander zeigen viel über die Gepflogenheiten im Betrieb.

Den Kollegen gegenüber sollte man sich gerade zu Anfang aufgeschlossen zeigen. Kontakte knüpfen und sich Namen und Gesichter merken ist von großem Vorteil.

Niemand wird am Beginn einer Ausbildung alles verstehen. Nachfragen bei Unklarheiten sind kein Zeichen von Schwäche, sondern bekunden Interesse.

Manchmal herrscht gerade in der Ausbildung Leerlauf. Eine Nachfrage, was vielleicht noch anliegt, kann nie schaden. Wichtig dabei ist es, dies mit dem Ausbilder abzustimmen.

Viele Abläufe und Aufgaben im Betrieb sind neu für den Auszubildenden. Ein Notizbuch hilft; im Zweifelsfalle kann dort nachgelesen werden. Dies hilft auch bei der Pflege des Berichtheftes.

Pünktlichkeit ist wichtig: In der ersten Zeit lieber ein paar Minuten früher am Arbeitsplatz erscheinen, dies garantiert einen entspannten Einstieg in den Arbeitstag. Auch das Abmelden zur Pause oder zur Berufsschule gehört dazu.

Fehler machen ist nicht schlimm und ist völlig normal. Schließlich lernt man aus seinen Fehlern, zu denen man auch stehen sollte.

Am ersten Ausbildungstag sollten alle wichtigen Papiere mitgebracht werden, falls diese noch nicht abgegeben wurden. Dazu gehören Lohnsteuerbescheinigung, Sozialversicherungsausweis, Girokontendaten, Bescheinung der Krankenversicherung, Setuer-Identifikationsnummer und eventuell eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsfähigkeit.

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