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So sieht die perfekte Bewerbungsmappe aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Anschreiben, Deckblatt, Foto, Lebenslauf - eine Bewerbungsmappe muss vollständig sein. Aber es gibt noch weitere Dinge, auf die man bei der Zusammenstellung der Dokumente achten sollte.
Hat man sich für einen Ausbildungsberuf entschieden und schon Stellenausschreibungen gefunden, steht eine mögliche Bewerbung an. Hier gilt es, sich überzeugend in Anschreiben, Lebenslauf und auf dem Bewerbungsfoto zu präsentieren. Auf diese Dinge solltet Ihr bei der Zusammenstellung der Bewerbungsmappe unbedingt achten.
- formale Kriterien einhalten: keine Rechtschreibfehler (sowohl Anschreiben als auch Lebenslauf), qualitätsvolle Aufbereitung (sehr guter Ausdruck der Dokumente, ansprechendes Foto), Unterlagen in der richtigen Reihenfolge
- Umschlag: Klar, die Bewerbungsmappe sollte ausreichend Platz im Umschlag haben, denn zerknitterte Unterlagen machen einen schlechten Eindruck! Die Adresse des Unternehmens kannst Du in Handschrift auf dem Umschlag angeben. Wer keine gute Handschrift besitzt, druckt einen Aufkleber mit der Anschrift am Computer aus.
- Bewerbungsmappe: billige Mappen sind tabu, aber auch komplizierte Mappen gefallen den Personalverantwortlichen meist nicht; empfehlenswert sind einfache Plastik-Mappen in dezenten Farben mit Klemmclip oder Spiralbindung
- Anschreiben: Das Anschreiben liegt oben auf der Bewerbungsmappe im Umschlag und befindet sich nicht in der Mappe selbst. Es ist eine Seite lang - auf gar keinen Fall länger!
- Länge des Lebenslaufes: Für die Länge des Lebenslaufes gibt es keine klar definierte Regel. Ausbildungsplatzsuchende können auf keine lange Berufsbiografie zurückgreifen, darum ist der Lebenslauf kürzer als bei älteren Bewerbern. Zwei Seiten Umfang gilt als Ideallösung.
- Inhalt des Lebenslaufes: Passt den Lebenslauf auf die inhaltlichen Anforderungen der Ausbildung an! Wenn der Arbeitgeber Teamfähigkeit verlangt und Du beispielsweise einen Mannschaftssport ausübst, gehört diese Angabe zum Beispiel unbedingt in den Lebenslauf.
- Computer: Textverarbeitungsprogramme sind toll und helfen mit einer automatischen Rechtschreibkorrektur. Allerdings entdeckt die Software längst nicht alle Fehler. Deshalb gilt: Bewerbungsdokumente ausdrucken und abseits des Bildschirmes lesen. Lasst auch gegenlesen - von Mutter, Vater, Bekannten oder Freunden.
- Papier: Die Frage nach der Papierstärke taucht immer wieder auf. Gegen weißes 80g-Papier ist nichts einzuwenden. Wer die Wahrscheinlichkeit erhöhen will, rein formal aufzufallen, setzt auf 90- oder 100 Gramm-Papier.
- Nachweise: Legt nur Kopien, aber nicht das Original der Bewerbung bei! Allgemein gilt: Nur die wichtigsten Nachweise kommen in die Mappe - beim Schulabschluss nur das Dokument, das den höchsten Abschluss nachweist; bei anderen Nachweisen nur die qualitätsvollsten Dokumente. Beispiel: Ein Fortgeschrittenen-Sprachkurs in Englisch ist mehr "wert" als ein Grundkurs in derselben Sprache.
- auf vollständige Unterlagen achten: Anschreiben, Deckblatt (kein Muss), Lebenslauf, Foto (auf Deckblatt oder Lebenslauf), Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Praktikumsbescheinigungen, Aus- und Weiterbildungsnachweise

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erstellt am 20.Mai.2014 | 08:19 Uhr

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