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Praktikum : Praktikum als Einstieg in die Ausbildung

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein Praktikum bietet eine gute Gelegenheit, um einen Beruf kennenzulernen. Sinnvoll ist ein Praktikum auch für Schüler, die eine Ausbildung beginnen wollen.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2014 | 10:21 Uhr

Rainer Kattge, Organisator der AzubIZ vom Regionalen Berufsbildungszentrum Steinburg (rbz) hält Praktika für "außerordentlich sinnvoll". Sie würden einen guten "Einblick in den betrieblichen Alltag und die Besonderheiten eines Berufes" verschaffen. Eine gute Gelegenheit bieten Praktika auch, um alternative Berufe zum möglichen Traum-Job kennenzulernen. "Ebenfalls die Gespräche mit den dortigen Arbeitnehmern und Auszubildenden können sehr aufschlussreich sein", sagt Kattge. Zudem macht man sich im Betrieb und vielleicht auch bei den Personalverantwortlichen einen Namen. Für eine mögliche Bewerbung sicherlich ein Vorteil.
Praktika kennen die meisten als Schulpraktika. Diese sind häufig Pflicht. Man sollte die Gelegenheit nutzen, um einen Beruf seiner Wahl im Rahmen dieser Schulpraktika kennenzulernen. Eine weitere Möglichkeit bieten Kurzpraktika. Diese dauern nur wenige Tage, können in der Ferienzeit stattfinden, an den Nachmittagen nach der Schule oder auch nach dem Abschluss der Schulzeit.
Die Idee bei den Kurzpraktika ist es, sich schnell einen Überblick zu verschaffen, was das Tätigkeitsfeld des Berufsbildes umfasst. Es lohnt sich also, bei einem Unternehmen nachzufragen, ob die Möglichkeit zu einem Kurzpraktikum besteht.
Stefanie Lohse von der Gemeinschaftsschule Am Lehmwohld in Itzehoe hat ein zweiwöchiges Schulpraktikum beim sh:z im Verlagshaus Itzehoe absolviert. Sie hat verschiedene Berufe kennenlernen können, von denen ihr der Beruf der Medienkauffrau am besten gefiel. "Aber selbst, wenn man im Praktikum feststellt, dass der ausgesuchte Beruf doch nicht das geeignete Ziel ist, ist die Erfahrung ein Gewinn", stellt Lohse fest. Denn es sei ein Unterschied, ob man den Beruf im Arbeitsalltag selbst erlebt oder nur darüber liest.
Wenn das Praktikum nicht gefallen hat, sollte man nicht verzweifeln. Denn es gilt weiter, den Beruf zu finden, der zu einem passt. Stefanie Lohse hat schon ein Ziel ins Auge gefasst: "Ich selbst werde nach dem Realschulabschluss erst einmal weiter zur Schule gehen und möchte ein vollwertiges Abitur erlangen, um später zu studieren."
Den gesamten Bericht von Stefanie Lohse über ihr Praktikum beim sh:z findet Ihr hier. Das Interview mit Rainer Kattge vom rbz zum Thema Ausbildung könnt Ihr an dieser Stelle nachlesen. Hier findet Ihr mehr zu den Themen Bewerbung, Jobsuche und Ausbildung auf azubiz.info.

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