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Ausbildungsmesse in Izehoe : Friseure zeigen sich auf der Azubiz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

RBZ wird am 29. September zur Bühne für Unternehmen: Berufsmesse mit bunter Vielfalt der Ausbildung und rund 90 Ausstellern.

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erstellt am 21.Jul.2017 | 11:42 Uhr

„Hier ist es immer voll. Leerlauf kennen wir gar nicht“, erzählt Sonja Hoppe, Fachtheorielehrerin Friseure am Regionalen Berufsbildungszentrum (RBZ) Steinburg, lächelnd aus ihren Erfahrungen von der Ausbildungsmesse Azubiz. Die findet in diesem Jahr am Freitag, 29. September, von 8.30 bis 13 Uhr auf dem Schulgelände im Juliengardeweg 9 in Itzehoe statt. Eine der größten Messen ihrer Art, auf der sich Unternehmen, Institutionen und Bildungsträger aus der Region und darüber hinaus das RBZ selbst präsentieren, um Schülern vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten näher zu bringen. Rund 90 Aussteller bilden ein umfassendes Spektrum. Mit dabei ist immer das Friseurhandwerk.

Viele bereiten sich bereits auf die Azubiz vor, die das RBZ gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) veranstaltet. Jugendliche können übrigens auf der entsprechenden Internetplattform mit Unternehmen Kontakt aufnehmen und Gesprächstermine auf der Messe vereinbaren. Ein besonderes Merkmal der Ausbildungsmesse Azubiz sind die interaktiven Angebote an den Ständen auf dem RBZ-Gelände. Interessierte Schüler können vielfach selbst Hand anlegen oder hautnah erleben, welche Möglichkeiten der jeweilige Ausbildungsberuf bereithält. Dafür ist der Friseurberuf ein Beispiel, er bietet Vielfalt und lässt der Kreativität breiten Raum. „Und man kommt mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen“, fügt Sonja Hoppe hinzu, die gemeinsam mit ihren Kollegen Britta Bruder und Frank Köhler das Fach unterrichtet. Nach wie vor sei der Friseurberuf beliebt.

Auf der Azubiz-Messe bieten Auszubildende, meistens aus dem zweiten Lehrjahr, so einiges an: Nail-Design, Strasssteinchen einkleben, Handmassage oder Strähnen einschweißen – beliebt ist alles. Für die Materialien wird ein kleiner Obolus genommen – zwischen 50 Cent und 1 Euro. Als Unternehmen immer mit dabei ist der Friseursalon Coco, da sind die Frisier-Plätze vor den Spiegeln immer besetzt.

„Wir üben im Unterricht Theorie und Praxis“, führt Sonja Hoppe weiter aus, und so können Besucher neben dem Handwerklichen auch selbst tiefer in die Theorie eintauchen und sich per Lupe Haar und Kopfhaut angucken. „Das ist für Schüler interessant, gerade wenn sie gefärbte Haare haben“, meint die Lehrerin. Besonders wichtig aber seien die Gespräche, die Schüler und Friseur-Auszubildende nebenbei führen – über den Beruf, der nach der Ausbildung doch viele Chancen bietet: „Man kann ans Theater gehen, einen Meisterbrief machen, auf Kreuzfahrtschiffen arbeiten oder den eigenen Salon eröffnen.“ Zunehmend interessierten sich auch Männer für den Beruf – und Sonja Hoppe erzählt von einem, dem der Handwerksberuf das Tor zur Welt öffnete: Er arbeitet als Friseur bei Modenschauen in Mailand und New York.

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Umfassende Informationen zur Ausbildungsmesse gibt es im Netz unter azubiz.info

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