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Kindergeld, Bildungskredit oder Wohngeld : Finanzielle Fördermöglichkeiten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Finanzielle Hilfen für Schüler, Auszubildende und Studierende

Kindergeld, Bildungskredit oder Wohngeld – neben der Ausbildungsvergütung und einer eventuellen finanziellen Unterstützung durch die Eltern gibt es noch andere finanzielle Fördermöglichkeiten für Schüler, Auszubildende und Studierende.

Kindergeld wird bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt. Voraussetzung ist die Schul- oder Berufsausbildung, die Suche nach einem Ausbildungsplatz, die Ableistung eines Freiwilligendienstes oder ob der Betreffende sich in einer Übergangsphase (gilt höchstens vier Monate) befindet. Der Antrag auf Kindergeld wird in der Regel bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit gestellt.

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) wird gewährt, wenn man sich in einer staatlich anerkannten Erstausbildung befindet oder wenn ein Schulabschluss nachgeholt wird und der Betreffende nicht mehr zu Hause wohnt. Angerechnet wird das eigene Einkommen und das der Eltern.

BAföG (Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz) kann beantragt werden, wenn man eine allgemeinbildende Schule ab der 10. Klasse, eine Fach- oder Berufsfachschule, eine Schule des zweiten Bildungsweges oder eine Hochschule besucht. Auch hier wird das eigene Einkommen sowie das Vermögen der Eltern berücksichtigt.

Wohngeld können alle Schüler, Auszubildende und Studierende beantragen, die nicht mehr zuhause wohnen und BAföG oder Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.

Einen zinsgünstigen Kredit können Schüler und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen beantragen (Bildungskreditprogramm der Bundesregierung). Er kann maximal 24 Monate bezogen werden.

Auch Stiftungen und Vereine vergeben Stipendien, etwa für gute Leistungen und soziales Engagement.

 

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erstellt am 18.Sep.2014 | 09:29 Uhr

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