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Schule, Beruf und Studium : Fertig mit der Schule - und nun? Das sind die Optionen

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Was soll nur aus mir werden? Die Entscheidung, wie es nach der Schule weitergeht, ist nicht leicht. Diese Tipps können helfen.

shz.de von
erstellt am 13.Jul.2017 | 04:30 Uhr

Sind alle Klausuren und Tests geschrieben, die Zeugnisnoten eingetragen und das lang ersehnte Ende endlich da, steht der Freude nichts im Wege: Fertig mit der Schule! Endlich! Jetzt kann der Sommer kommen und das wahre Leben losgehen - wäre da nicht dieses eine unbequeme Gefühl im Magen, das die Glückseligkeit trübt. Diesen Gedanken kennen wohl alle Schulabgänger: Was mache ich eigentlich danach? Was wird aus mir?

Sich eine Übersicht über die Möglichkeiten zu machen und zu überlegen, in welche Richtung es gehen soll, ist unerlässlich. Was will ich eigentlich? Möchte ich direkt einen Beruf ergreifen, oder mich zunächst weiterbilden? Sofort Geld verdienen oder erst einmal alles Mögliche ausprobieren? In meiner Heimat bleiben oder den Rucksack schnüren und die Welt entdecken? Wer die Wahl hat, hat die Qual - aber auch viele Chancen.
 

Wunsch eins: Ich möchte direkt einen Beruf ergreifen.

In diesem Fall ist eine Ausbildung sinnvoll. Nun muss nur noch geklärt werden, in welcher Branche diese absolviert wird. Neben der klassischen Lehre sind hier auch duale Ausbildungen denkbar. Die Optionen sind zahlreich - ob Handwerk, Medien, Dienstleistungssektor, öffentlicher Dienst, Technik, Landwirtschaft, Gastronimie, Logistik oder Gesundheit, für jeden Charakter gibt es das passende Angebot. Man muss es nur finden. In ganz Schleswig-Holstein gibt es Messen und Veranstaltungen zum Thema Berufsorientierung, die einen Erstkontakt zwischen lokalem Unternehmen und Nachwuchs herstellen.

Wer sich noch nicht zwischen den vielen Möglichkeiten entscheiden kann, der ist mit Praktika gut beraten. Sie geben einen guten Einblick in die Tätigkeiten und Anforderungen des angestrebten Berufs.
 

Wunsch zwei: Ich möchte mich weiterbilden.

In diesem Fall kann eine weiterführende Schule die richtige Anlaufstelle sein, Berufsakademien für Fort- und Weiterbildung oder aber der Einstieg ins Studium am Campus. Der beste Weg, sich hier zu orientieren, ist in diesem Fall der direkte Kontakt an den Hochschulen oder Berufsakademien. Hier gibt es zum Beispiel kostenlose Studienberatungen. Oft werden außerdem „Tage der offenen Tür“ für alle Interessierten angeboten. Eine Übersicht über die Hochschulen und Akademien in Schleswig-Holstein bietet die Webseite www.studis-online.de.  Für diejenigen, die gerne sowohl praktisch als auch theoretisch arbeiten möchten, dürfte ein duales Studium interessant sein. Duale Studenten verbringen die eine Hälfte der Zeit an einer Fachhochschule, Universität oder Berufsakademie und die andere Hälfte in einem Unternehmen.


<p>Viele Abiturienten entscheiden sich für ein Studium, bevor sie den Berufseinstieg wagen.</p>

Viele Abiturienten entscheiden sich für ein Studium, bevor sie den Berufseinstieg wagen.

Foto: Alexas_Fotos, Pixabay
 

Wunsch drei: Praktikum, Job oder Freiwilligendienst

Wer sich noch nicht festlegen will, kann sich in Jobs und Praktika üben. Viele Absolventen, die noch kein klares Bild von ihrer Zukunft haben, entscheiden sich außerdem für den Freiwilligendienst. Hierbei sind die Schulabgänger in verschiedensten gesellschaftlichen, kulturellen, politischen und sozialen Projekten tätig. Wer sich hierfür interessiert, hat die Wahl zwischen einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) , einem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und dem Freiwilligendienst im Ausland. Optionen sind hier etwa das Programm „weltwärts“, der Europäische Freiwilligendienst (EFD) oder das Programm „kulturweit“. Eine gute Übersicht mit Erklärungen über den Freiwilligendienst und den Freiwilligen Wehrdienst findet sich auf www.arbeitsagentur.de.


Wunsch vier: ins Ausland gehen

Work & Travel im Hostel auf Bali, wwoofen bei einer Farm in Australien, Au-pair in Spanien, eine Sprachreise in Frankreich - die Gelegenheit, für einige Wochen, Monate oder gleich ein ganzes Jahr ins Ausland zu gehen und den Horizont mental wie landschaftlich zu erweitern, ist wohl niemals besser als nach dem Schulabschluss. Hier erreicht das persönliche Freiheitsgefühl seinen Höhepunkt. Doch unkompliziert ist so ein Aufenthalt nicht, vor allem nicht die Vorbereitung. Visum besorgen, Flug buchen und Impfpass checken sind nur der Anfang. Eine Reise ins Ausland ist vor allem sehr teuer. In der Regel reicht das Geld, was man bei den Gelegenheitsjobs verdient, nicht aus.

Es gibt viele Organisationen, die kostenpflichtig insbesondere den Schüleraustausch ermöglichen. Eine Übersicht über verschiedene Anbieter und weitere Informationen rund um das Thema Auslandsaufenhalt findet sich auf www.schueleraustausch.net.

<p>Nach der Schule ins Ausland - für viele ein Ziel.</p>

Nach der Schule ins Ausland - für viele ein Ziel.

Foto: sadasdasd, Pixabay
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