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Es geht auch digital: Tipps für die E-Mail-Bewerbung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die klassische Bewerbung per Post ist immer noch populär - eine Alternative bietet sich aber mit dem Versand per E-Mail an. Doch wie müssen die Unterlagen aufbereitet werden? Tipps für die elektronische Bewerbungsmappe.

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2014 | 11:33 Uhr

Digital ist besser, denkt sich der Ausbildungsplatzsuchende und verschickt seine Bewerbungsmappe per E-Mail an den Personalverantwortlichen. Doch in der Stellenanzeige hatte das Unternehmen gar nicht auf die möglichen Bewerbungswege hingewiesen. Der Bewerber hätte vielleicht doch zuerst bei der Firma anrufen und fragen sollen, ob diese auch E-Mail-Bewerbungen akzeptiert und welchem Wege der Vorzug gegeben wird.

Aber manchmal erreicht der potenzielle Bewerber das Unternehmen nicht. Und wenn die Firma keinen Bewerbungsweg - schriftlich oder elektronisch - in der Stellenanzeige favorisiert, was dann? Anzuraten ist dann immer die klassische schriftliche Bewerbung per Post, damit geht Ihr auf Nummer sicher.

Doch auch wenn eine elektronische Bewerbung akzeptiert wird, heißt das nicht zwingend, dass eine E-Mail-Bewerbung erwünscht ist. Denn viele große Unternehmen bieten eigene Formulare oder Software-Assistenten auf ihren Webseiten, die durch die Bewerbung führen. In solchen Fällen sollte man sich zwingend auf dieses Verfahren einlassen.

Falls eine E-Mail-Bewerbung in Frage kommt und favorisiert wird, sollten Bewerber zunächst ihre E-Mail-Adresse überprüfen. Ideal sind Adressen der Form max.mustermann@xy.de, denn diese lassen sich direkt dem Absender zuordnen. Entsprechend tabu sind Adressen mit Spitznamen oder ausschließlich mit Vornamen. E-Mail-Adressen kann man sich kostenlos bei Unternehmen wie der United Internet AG (web.de, gmx.de), Google (Google Mail) oder Microsoft (Hotmail) besorgen.

Ansonsten gelten für die elektronische und per E-Mail versandte Bewerbungsmappe die gleichen Regeln wie für die schriftliche Bewerbung. Was in das Anschreiben gehört, darüber informiert azubiz.info etwa in diesem Artikel. Wie die perfekte Bewerbungsmappe aussieht, steht hier.

Darüber hinaus gilt es, folgende Details/Besonderheiten bei der E-Mail-Bewerbung zu beachten:

- als Empfänger wählst Du die in der Stellenanzeige angegebene Adresse, ansonsten solltest Du mit dem Unternehmen telefonieren und die Empfängeradresse erfragen.

- im Betreff der E-Mail gilt es einen Bezug zur Bewerbung herzustellen, etwa "Bewerbung als Koch".

- erstelle im E-Mail-Programm auf Deinem Rechner eine Signatur, aus der Dein Name und Deine Adresse hervorgehen.

- Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto gestaltest Du am besten vorab mit dem Textverarbeitungsprogramm.

- das Anschreiben gehört bei E-Mail-Bewerbungen in der Regel nicht in den Anhang, sondern in das Feld der elektronischen Nachricht. Das Anschreiben sollte wie bei der schriftlichen Bewerbung per Post nicht länger als eine DIN A4-Seite sein.

- es ist anzuraten, zu überprüfen, wie die elektronische Bewerbung beim Empfänger ankommt. Dazu besorgst Du Dir eine zweite E-Mail-Adresse, leitest die komplette Bewerbung an die Adresse weiter und testet, ob alle Unterlagen mitgesandt wurden und der Text im E-Mail-Feld korrekt dargestellt wird. Auch an einen Freund kannst Du die Bewerbung testweise schicken!

- keine Bewerbungen in Form von Serien-E-Mails: Es gilt, die richtige Stelle auszusuchen und die Bewerbung individuell anzupassen - nach dem Motto: Klasse statt Masse!

- die Internetleitungen werden immer schneller, aber trotzdem solltest Du darauf achten, dass die E-Mail nicht zu groß wird. Als Anhaltspunkt gilt: Inklusive Anhang sollte die elektronische Nachricht nicht größer als ein Megabyte sein.

- Verwende im Anhang möglichst wenige Dateien und achte auf ein leserliches Dateiformat wie PDF; als Programme zur Bearbeitung der Bewerbung im PDF-Format bietet sich gebührenpflichtige Software wie Adobe Acrobat Pro an. Es gibt aber auch kostenlose Anwendungen und Konvertierungsprogramme, die Word-Bewerbungen in das PDF-Format überführen.

- die Dateien im Anhang sollten keine Allerweltsnamen erhalten, wie etwa "Zeugnisse.pdf"; besser die Dokumente personalisieren - also "MaxMustermann_Zeugnisse.pdf".

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