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Praktikum : Ausbildung: Neue Studie zur Generation Praktikum

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Situation von Praktikanten ist einer Studie zufolge besser als oftmals angenommen. Aber nicht alle Arbeitskräfte in allen Branchen sind gleichermaßen zufrieden.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2014 | 10:40 Uhr

Generation Praktikum – das stand für unzufriedene Arbeitskräfte, die sich von einem unterbezahlten oder gar nicht entlohnten Job zum nächsten schleppen. Einer neuen Studie zufolge stimmt dieses Bild offenbar nicht mehr. So gaben 82 Prozent der Befragten an, dass sie mit ihrem Praktikum zufrieden waren. An der Studie nahmen bundesweit mehr als 7.500 Praktikanten teil. Durchgeführt wurde die Untersuchung von der Online-Jobbörse Absolventa und dem Beratungsunternehmen Clevis.
Die Studie zeigt aber auch, dass die Zufriedenheit der Praktikanten von der Branche abhängt. So waren Arbeitskräfte in der Pharma-Branche am zufriedensten, gefolgt von Praktikanten in IT- und Telekommunikationsunternehmen und im Bereich Handel.
Ohne Geld gehen die meisten Befragten der Studie nicht nach Hause. Insgesamt 94 Prozent werden der Untersuchung zufolge vergütet, der Verdienst liegt im Schnitt bei 736 Euro. Das sei im internationalen Vergleich allerdings ein geringer Wert, denn in anderen europäischen Länder werde im Mittel 944 Euro verdient, heißt es. Am meisten erhalten die Praktikanten in Hamburg (832 Euro) und Bremen (790 Euro). Schleswig-Holstein liegt mit 576 Euro an viertletzter Stelle, vor den ostdeutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.
Nach dem Praktikum erhalten aber nur die wenigsten Arbeitskräfte eine Festanstellung (9 Prozent). Die meisten bleiben über private Netzwerke in Kontakt zum Arbeitgeber, Alumni-Netzwerke sind weniger bedeutend. Der Studie zufolge pflegen 23 Prozent der Praktikanten keinen Kontakt mehr zum Arbeitgeber nach Beendigung der Tätigkeit.
Mehr zur Studie auf absolventa.de
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