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Ratgeber : Ausbildungsberufe in der Pflegebranche

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Der Bedarf an Pflegepersonal ist auf dem Markt größer denn je. Sieben spannende Ausbildungsberufe, mit denen junge Schulabgänger in die Pflegebranche starten können.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2017 | 04:00 Uhr

Um im Berufsfeld Pflege arbeiten zu können, muss man einiges mitbringen: Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen  und Akzeptanz. Im Arbeitsalltag stehen die Auszubildenden im ständigen Kontakt mit anderen Menschen und sind Bezugsperson, Ansprechpartner und helfende Hände der Ärzte zugleich. Auf dem Markt herrscht eine große Nachfrage nach Fachkräften. Deshalb bietet der Beruf zahlreiche Einsatz- und Karrieremöglichkeiten und langfristige Perspektiven:

Altenpflegehelfer

Eine Ausbildung zum Altenpflegehelfer dauert lediglich ein Jahr und bietet sich insbesondere für Hauptschulabsolventen an. Es handelt sich um eine schulische Ausbildung, deren Praxisanteile in Prakitkumsbetrieben absolviert werden. Besonders ist, dass die Auszubildenden in kürzerer Lehrzeit ausgebildete Fachkräfte sind. Sie unterstützen pflegebedürftige Senioren bei alltäglichen  Situationen und Aufgaben und sind gleichzeitig wertvoller Ansprechspartner und Begleiter. Die Ausbildung bietet  außerdem die Chance,  sich anschließend leicht weiterzuqualifizieren. Wer eine Ausbildung zum Altenpfleger anschließt, kann diese um ein Jahr verkürzen. Die Schulleiterin des DRK-Bildungszentrums für Gesundheitsberufe in Mölln Bettina Burchert-Ziethen bestätigt: „Wer den Abschluss zum Altenpflegehelfer bestanden hat, nutzt dies mitunter als Sprungbrett.“

Altenpfleger

Im Gegensatz zu einer Ausbildung als Pflegehelfer oder -assistent dauert die reguläre Ausbildung zum Altenpfleger drei Jahre. Hier wird den Auszubildenden eine größere Verantwortung und mehr Aufgabenspielraum gewährt. In der Ausbildung zum Altenpfleger werden neben den versorgenden Tätigkeiten auch therapeutische und medizinische Inhalte vermittelt. Sie unterstützen Menschen verschiedener Altersgruppen bei der Erhaltung oder Verbesserung ihrer Gesundheit. Die Azubis erlernen, Pflegemaßnahmen zu bewerten und Beratungs- und Anleitungsaufgaben von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen  weiterzugeben. Denn auch die Angehörigen der zu versorgenden Patienten werden von den Altenpflegern in den richtigen Pflegetechniken geschult.

Foto: Shutterstock
 

Heilerziehungspfleger

Wer seinen beruflichen Schwerpunkt auf die Betreuung und Förderung von Behinderten legen möchte, für den bietet sich eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger an. Sie unterstützen  körperlich oder geistig behinderte Menschen in ihrer Selbstständigkeit im Alltag, gehen gemeinsam mit ihnen zur Schule oder bereiten sie für einen Beruf vor. Während der dreijährigen schulischen Ausbildung werden eine Reihe von Praktika in verschiedenen Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen absolviert.

Gesundheits- und Krankenpfleger

Als Gesundheits- und Krankenpfleger wird man für die direkte Patientenpflege in Krankenhäusern oder anderen Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Hierzu gehören neben der Versorgung und Unterstützung bei medizinischen Operationen auch die verwaltenden und organisatorischen Aufgaben, die im Tagesgeschäft anfallen. Gesundheits- und Krankenpfleger sind die ersten Ansprechpartner für die Patienten und sollten deshalb  über viel Einfühlungsvermögen, Geduld und eine hohe körperliche sowie psychische Belastbarkeit verfügen.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

Wen eher der Umgang mit Kindern und Jugendlichen lockt,  sollte über eine Ausbildung als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger nachdenken: sie kümmern sich um die Behandlung von jungen Patienten und pflegen und betreuen sie in unterschiedlichen Bereichen. Die Auszubildenden werden hauptsächlich in Kinderkliniken, Kinderstationen oder Facharztpraxen eingesetzt und lernen hier therapeutische Kernkompetenzen,  die logopädische und physiotherapeutische Behandlungsmethoden beinhalten. Die Ausbildung ist schulisch und dauert drei Jahre.

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Foto: Fotolia
 

Sozialpädagogische Assistenten

Wickeln, füttern, waschen: beim ersten Kind sind diese neuen Handgriffe für alle Eltern nicht leicht. Sozialpädagogische Assistenten, bzw. Kinderpfleger unterstützen Eltern bei diesen alltäglichen Dingen und kümmern sich um die Behandlung der ganz kleinen Patienten. Die Frühchenstation ist dabei nur ein Einsatzgebiet der Fachkräfte. Daneben arbeiten sie in Kinderkliniken auf allen Stationen – von der Chirurgie bis zur Psychiatrie. Außerhalb der Kliniken können sie außerdem bei ambulanten Pflegediensten Jobs finden. Die schulische Ausbildung dauert zwei bis drei Jahre und richtet sich an Interessenten, die ihren Fokus auf Säuglinge und Kleinkinder legen möchten.

Studium

Wer in den Pflegeberuf einsteigen möchte, kann dies auch über ein Studium erreichen. Es gibt  unterschiedliche Studiengänge, mit denen Absolventen in das Gesundheitsmanagement oder das Personalwesen einsteigen können.  Zudem gibt es verschiedene Studiengänge, die auf eine Pflegeausbildung aufbauen und außerdem ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot.

Eine große Auswahl an Job- und Ausbildungsangeboten finden Sie auch unter jobs.sh.

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