Auf Facebook den Chef beleidigt - Azubis kann das den Job kosten

 Vorsicht mit dem, was man schreibt: Wer online über seinen Chef herzieht, muss mit Konsequenzen rechnen. Foto: Jens Büttner
Vorsicht mit dem, was man schreibt: Wer online über seinen Chef herzieht, muss mit Konsequenzen rechnen. Foto: Jens Büttner

Berlin (dpa/tmn) - Mal eben bei Facebook über den Chef ablästern? Das sollten Azubis tunlichst vermeiden. Denn im schlimmsten Fall riskieren sie damit ihren Job.

shz.de von
29. Mai 2013, 05:33 Uhr

Berlin (dpa/tmn) - Mal eben bei Facebook über den Chef ablästern? Das sollten Azubis tunlichst vermeiden. Denn im schlimmsten Fall riskieren sie damit ihren Job.

Azubis sollten keine negativen Bemerkungen in Sozialen Netzwerken wie Facebook über ihren Arbeitgeber posten. Denn unter Umständen droht ihnen dafür eine Abmahnung, warnt Nico Schönefeldt vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Im schlimmsten Fall verlieren sie sogar ihren Ausbildungsplatz.

So wurde ein Azubi fristlos vor die Tür gesetzt, der seinen Chef auf Facebook als Menschenschinder und Ausbeuter bezeichnet hatte (Az.: 3 Sa 644/12). Der Auszubildende klagte gegen die Kündigung - letztendlich ohne Erfolg. Der Lehrling hätte davon ausgehen müssen, dass die Äußerungen sich auf den Bestand des Ausbildungsverhältnisses auswirken, argumentierte das Gericht.

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