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Tipps & Trends

21. August 2017 | 11:05 Uhr

Beeren - zu gut für die Tonne

vom

Kiel | Beerenobst ist sehr beliebt. Doch längst nicht alle gekauften Früchte landen im Magen. Leider ist Beerenobst sehr empfindlich und damit ein Risikokandidat für den Müll. Die Initiative "Zu gut für die Tonne"! des Bundesverbraucherministeriums gibt Tipps, zur Lager und Verarbeitung

Lagern klappt nicht: Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Himbeeren gekühlt höchstens zwei bis drei Tage. Unreif kaufen und damit die Lagerzeit verlängern klappt aber nicht, denn die Früchte werden nach dem Pflücken nicht mehr süßer. Eine Ausnahme sind noch grün geerntete Stachelbeeren, sie reifen nach. Faustregel : Reif geerntet schmeckt am besten.

Druckstellen vermeiden Beeren sind äußerst empfindlich. Druckstellen können besonders bei Wärme schnell faulen. Beim Einkauf gehören sie deshalb ganz oben in die Tasche oder den Korb. Im Gemüsefach des Kühlschranks können flache Schalen die Früchte vor Druck schützen.

Vorsichtig waschen: Damit das Aroma nicht verloren geht, Beeren nur kurz unter schwachem Brausestrahl säubern.

Fauliges aussortieren: Verdorbene Beeren sollte man aussortieren, weil sie schnell schimmeln und andere Beeren anstecken können. Schimmlige Stellen abzuschneiden hilft nicht.

Kalt gerührt oder gekocht - Haltbar machen lassen sich Beeren besonders schnell und leicht, indem man sie zu kalt gerührter Marmelade verarbeitet: Einfach die Früchte pürieren und mit Gelierzucker nach Packungsangabe mischen. Das Fruchtmus hält rund 14 Tage im Kühlschrank. Bis zu einem Jahr lässt sich selbst gemachter Beeren-Brotaufstrich aufbewahren, wenn die Fruchtmasse nach Rezept erhitzt wird. Lagern sollte man das fertige Mus an einem trockenen Ort bei 15 bis 20 Grad. Die Marmelade kann mit der Zeit im ungeöffneten Glas eine bräunliche Farbe annehmen. Sie schmeckt aber weiterhin lecker, sie hat nur Farbstoffe verloren.

Einfriertrick : Übriggebliebene Beeren kann man für mehrere Monate einfrieren. Dabei lässt sich ganz leicht verhindern, dass sie zu dicken eisigen Klumpen zusammenkleben: Zuerst breitet man die Früchte auf einem Tablett aus und stellt sie zum Vorgefrieren kurz in den Tiefkühler. Erst dann geht es in den Gefrierbeutel. Genauso besteht die Möglichkeit, die Früchte vor dem Einfrieren zu pürieren, je nachdem was man später damit machen will.

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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