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Energiesparen : Zeitumstellung: Mit fünf Tipps energiesparend durch den Winter

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Dann gehen die Lampen wieder früher an und die Heizungen laufen länger – ein guter Zeitpunkt, um den eigenen Energieverbrauch zu prüfen.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2017 | 04:12 Uhr

„In der kälteren und dunkleren Jahreshälfte verbringen die Menschen mehr Zeit zu Hause und nutzen neben der Heizung auch Elektrogeräte wie Fernseher und Computer häufiger. Deswegen lohnt es sich jetzt besonders, auf den Energieverbrauch zu achten“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. In einem Durchschnittshaushalt fallen etwa 70 Prozent der Heizenergie auf die Winterzeit.

Zur Zeitumstellung geben Energieexperten fünf praktische Tipps, wie Mieter und Hauseigentümer energiesparend durch die Winterzeit kommen und ihre CO2-Emissionen senken:

  • Tipp 1: Heizung auf Winterzeit umstellen
    Nicht nur für Armbanduhren oder Radiowecker gilt bald die Winterzeit. Mieter und Hauseigentümer sollten auch daran denken, die Zeitschaltuhren ihrer programmierbaren Thermostate und Heizungen umzustellen. Denn nicht alle Geräte stellen automatisch auf Winterzeit um. Läuft die Heizung weiter im Sommerbetrieb, nimmt sie ihre Arbeit nach der Nachtabsenkung eine Stunde zu früh auf und verursacht unnötige Kosten.
     
  • Tipp 2: Heizung winterfit machen
    Zum Start in die kalte Jahreszeit sollte überprüft werden, ob die Heizung richtig läuft. Jedes Gluckern, Rauschen und Tropfen ist ein Zeichen dafür, dass es effizienter geht. Viele Probleme können Mieter und Hauseigentümer ganz einfach selbst lösen. Gängige Heizungsprobleme und Lösungen gibt es auf https://www.co2online.de/heizungsprobleme.
     
  • Tipp 3: Richtig heizen und lüften im Winter
    Auch wenn es bei niedrigen Außentemperaturen schwerfällt: Gerade im Winter sollte regelmäßig gelüftet werden, um Schimmel vorzubeugen und für frische Luft zu sorgen. Anstatt aber die Fenster zu kippen, besser mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten weit öffnen. Wichtig ist auch, dass wenig genutzte Räume nicht zu sehr auskühlen. Weniger als 16 Grad sollten es nicht sein, um Schimmel zu vermeiden.
     
  • Tipp 4: Warmwasser-Verbrauch senken
    Rund fünfzehn Prozent des Energieverbrauchs wird allein für das Erwärmen von Wasser aufgewendet. Auch wenn Wannenbäder in den kalten Monaten besonders beliebt sind, sollte die Dusche bevorzugt werden. Mit einem Sparduschkopf lässt sich der Wasserverbrauch um die Hälfte senken. So muss auch viel weniger Wasser erhitzt werden. Beim Wäschewaschen besser Kurzprogramme wählen und auf Vorwäsche verzichten.
     
  • Tipp 5: Mit Sparlampen durch die dunkle Jahreszeit
    Wenn die Uhren wieder auf Winterzeit stehen, wird es noch früher dunkel. Die Lampen leuchten länger. Ein Wechsel auf energieeffiziente Beleuchtung lohnt sich deshalb jetzt besonders – auch wenn alte Glühlampen noch funktionieren. Energiesparlampen und LEDs verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen. Die Sparlampen sind zwar teurer in der Anschaffung, haben allerdings auch eine höhere Lebensdauer.
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