Zu viel Courtage : Unrechtmäßige Maklerkosten zurückverlangen

Im Jahr 2015 wurde das sogenannte Bestellerprinzip bei Maklergebühren eingeführt. Nun trägt derjenige die Kosten, der den Vermittler beauftragt hat.
Im Jahr 2015 wurde das sogenannte Bestellerprinzip bei Maklergebühren eingeführt. Nun trägt derjenige die Kosten, der den Vermittler beauftragt hat.

Für die Courtage übernimmt derjenige die Kosten, der den Makler beauftragt hat. Doch was passiert, wenn der Makler vom Mieter und vom Vermieter Geld erhalten hat?

shz.de von
27. Juni 2018, 12:24 Uhr

Seit 2015 gilt: Wer einen Immobilienmakler beauftragt, zahlt auch für dessen Dienste. In der Regel übernehmen Vermieter die Maklercourtage. Aber auch Mieter können einen Makler mit der Wohnungssuche beauftragen. In diesem Fall müssen sie die Kosten übernehmen.

Verlangt ein Wohnungsmakler von beiden Parteien eine Courtage, können sie diese im Nachgang zurückfordern, erklärt die Rechtsanwaltskammer Koblenz.

Das gilt auch für verdeckte Provisionen, die gefordert werden, damit Interessenten einen Zuschlag für einen Miet- oder Kaufvertrag erhalten. In beiden Fällen gelten die Forderungen als unrechtmäßig.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert