zur Navigation springen
Bauen & Wohnen

16. August 2017 | 19:36 Uhr

Tipps für Haus und Garten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das warme Frühlingswetter ausnutzen, um Wintermief zu beseitigen – jetzt die Pflanzen ins Freie bringen

Es ist soweit: Die Temperaturen steigen, Sonnenschein ist angekündigt – der Frühling wird Prognosen zufolge zum Wochenende trotz stärkerer Winde wieder fühlbar. Die Witterung kann man für die Pflege des Hauses und der Pflanzen nutzen.

>Fenster auf: Ist es während der Heizperiode wärmer als zehn Grad, sollten die Fenster mehrmals am Tag rund 15 Minuten lang offen stehen. Dazu rät der Verband Fenster + Fassade. Die frische Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf als die warme im Innenraum und schützt somit vor Schimmelbildung.

>    Matratze lüften: Bei geöffnetem Fenster wird die Matratze am besten aus dem Bettkasten genommen und ein paar Stunden lang durchgelüftet, rät Claudia Wieland vom Fachverband Matratzen-Industrie. Dann kann man gleich die Gelegenheit nutzen und den Lattenrost reinigen.

> Schimmelflecken beseitigen: Kleinere Stellen von bis zu einem halben Quadratmeter können Heimwerker selbst erledigen. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät zum Abtöten der Sporen zu Ethylalkohol, ein 70- bis 80-prozentiger Alkohol aus der Apotheke. Auch hier tut es natürlich gut, die Fenster lange öffnen zu können, damit die Gase entweichen können.

>Frühjahrsputz erledigen: Dafür muss man sich wirklich Zeit nehmen. Wer alles auf einmal anpackt, riskiert Unfälle. „Außerdem schafft er meist nicht, was er sich vorgenommen hatte“, erklärt Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das Sichere Haus in Hamburg. Daher kommen alle Aufgaben in eine Liste, möglichst mit Angabe des Zeitaufwandes. „Dabei verschätzt man sich gern“, warnt Woelk. „Meist wird zu knapp kalkuliert. Besser ist es, den Aufwand zu schätzen und dann noch einmal mit dem Faktor 1,5 zu multiplizieren. Das ist realistischer.“

>Pflanzen aus dem Winterlager holen: Kälteempfindliche Pflanzen haben die vergangenen Monate im Haus verbracht. Jetzt dürfen sie wieder ins Freie. Aber Vorsicht: Sie können sich einen Sonnenbrand holen, da sie noch empfindlich auf die warmen Sonnenstrahlen reagieren. Daher rät die Gartenakademie Rheinland-Pfalz, die Topfpflanzen erst einmal an einen schattigen und windgeschützten Ort im Garten zu stellen. Anfangs dürfen sie für rund eine Stunde in die Sonne, die Dauer wird nach und nach gesteigert. Die schwächere Morgensonne ist für die Gewöhnungsphase am besten.

zur Startseite

von
erstellt am 18.Apr.2015 | 03:31 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen