Anzeige: Holz100 : Sylter Haus ist aus Mondholz: Warum dieser Baustoff gesund und glücklich macht

Massive Bauelemente aus Holz werden nicht verleimt, sondern gedübelt. Erwin Thoma aus Österreich hat diese Art Holzhaus erfunden.

Massive Bauelemente aus Holz werden nicht verleimt, sondern gedübelt. Erwin Thoma aus Österreich hat diese Art Holzhaus erfunden.

Das Sylter Bauprojekt „Bastian26“ hat nicht nur einen besonderen Namen, sondern auch ein überzeugendes nachhaltiges Konzept.

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22. November 2020, 00:00 Uhr

Sylt | Auf Sylt wird viel gebaut. Als schöne, luxuriöse Häuser, oft reetgedeckt und nicht selten bis ins Detail ansprechend designt, präsentieren sich die durchweg hochpreisigen Immobilien in den Inseldörfern. Doch gerade wird ein Haus gebaut, auf das die ganze Insel schaut. Als Projekt „Bastian 26“ erlebt es auf Sylt große Aufmerksamkeit.

Beim Anblick des Sylter Bauprojekts „Bastian26“ ist der Holzduft beinahe wahrnehmbar.
Nicole Mai/Bastian26

Beim Anblick des Sylter Bauprojekts „Bastian26“ ist der Holzduft beinahe wahrnehmbar.

Nachhaltiges und gesundes Mondholz

Es wird zwar auch ein schönes, architektonisch anspruchsvoll entworfenes und bis in jedes Detail sorgsam geplantes Haus, aber es wird vor allem ein konsequent nachhaltiger Bau. Ein Holzhaus, dessen Holz wie ein Gesundbrunnen wirkt. Warum, das wollen wir in diesem Artikel und in den folgenden Berichten erzählen, die in den kommenden vier Wochen in „Schleswig-Holstein am Wochenende“ veröffentlicht werden und auch auf shz.de nachzuverfolgen sind.

Schon bei der Präsentation des Sylter Bauvorhabens zog es gut 100 Interessierte (mehr durften Corona bedingt nicht in den Vortragssaal) in das Lister Erlebniszentrum „Naturgewalten“. An diesem Abend erfuhren die Gäste, warum ein Haus, das aus „Mondholz“ gebaut wird, nicht nur komplett schadstofffrei und gesundheitsfördern ist, es wurde auch erklärt, warum es ein elementarer Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz ist.

Das Konzept begann mit einer Allergie gegen Chemie

Aber der Reihe nach. Als der Sylter Bauherr Udo Kotzke sich entschloss, ein Haus zu bauen, das seinen Idealen und Visionen entspricht, führte ihn seine Suche nach Österreich, genauer nach Goldegg im Salzburger Land. Dort lebt der Förster, Unternehmer und Autor Erwin Thoma mit seiner Familie – in einem Holzhaus. Dieses Haus war der Anfang für eine Erfolgsgeschichte. Es ist aus massiven, nicht verleimten, sondern gedübelten Holzelementen gebaut. Eine Erfindung, die Thoma selbst entwickelt hat. Den Impuls dazu gaben seine Kinder.

Als seine Kinder allergisch gegen synthetische Stoffe reagierten, entwickelte Erwin Thoma reine Holz-Häuser ohne Chemie.
Thoma GmbH

Als seine Kinder allergisch gegen synthetische Stoffe reagierten, entwickelte Erwin Thoma reine Holz-Häuser ohne Chemie.

Thoma wohnte mit seiner Familie nämlich zunächst in einem Haus, das zwar auch mit Holz gebaut wurde, in dem seine Kinder aber plötzlich erkrankten. Sie hatten eine Allergie gegen die synthetischen Leime und Klebstoffe in den Spanplatten des Hauses.

Ein Schock, der schnell klar machte, wie einflussreich all die Stoffe sind, die in einem Haus verbaut werden. Als Förster und Mann mit einer geradezu intuitiven Beziehung zu Wald, Bäumen und Holz und als Mensch, dessen Großvater „als Zimmerer noch in einer Zeit aktiv war, die keine Schadstoffe und Gifte im Holz kannte“, wandte sich Erwin Thoma an den Großvater:

Vom Großvater haben wir gelernt, welchen Wert ein solches unbelastetes Haus für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner hat. Erwin Thoma, Gründer von Thoma-Häuser
 

Das „reine Holz“ wurde zur Passion für Erwin Thoma, zum Impuls für seine Unternehmensgründung. „Wenn das reine Holz meiner Familie so gut helfen konnte, dann tut diese Art des gesunden Bauen und Wohnens sicher allen Menschen gut“.

Klimaschutz aus Überzeugung

Diese Überzeugung teilt auch das Ehepaar Davida und Stefan Mojen mit ihrem Unternehmen Mojen Bauregie in Hollenstedt. „Unsere Philosophie bestimmt unser Handeln, unser Denken und den Bau unserer Häuser“, sagt Davida Mojen.

Stefan Mojen realisierte das Traumhaus für Udo Kotzke auf Sylt.
Nicole Mai
Stefan Mojen realisierte das Traumhaus für Udo Kotzke auf Sylt.
 
Wir verfolgen nicht nur einen Trend, wir haben unser Unternehmen aus Überzeugung aufgebaut. Dabei geht es uns ganz besonders um die Verantwortung für Ressourcenschonung und nachhaltigen Klimaschutz. Für uns ist der Bau von Häusern, die unbehandelt, giftfrei, gesund, sicher und behaglich sind, eine Selbstverständlichkeit. Davida Mojen, Mojen Bauregie in Hollenstedt
 

Mit Mojen fand Udo Kotzke die Partner in der Region, die sein „Traumhaus“ mit Holz100 realisieren. 

Holz100 bedeutet, das Haus besteht zu 100% aus massiven, unverleimten Mondholz und beschreibt das patentierte Bausystem von Thoma.

Wie dieser Bau sich entwickelt, welche Eigenschaften Holz100 wissenschaftlich erwiesen hat, wie autark sich in dem Haus dank modernster Energietechnik leben lässt, welche Architektur mit dieser Holzbauweise möglich ist und warum ein Sylter Appartementvermieter sich freut, zwei der Wohnungen in „Bastian 26“ zukünftig als Ferienwohnungen anbieten zu dürfen, lesen Sie in den kommenden vier Wochen jeden Sonntag auf shz.de und samstags in „Schleswig-Holstein am Wochenende“.

Holz Thoma GmbH

Hasling 35
5622 Goldegg
Österreich

Telefon: +43 6415 8910
E-Mail: info@thoma.at

Zur Website geht es hier entlang.

MOJEN Verwaltung und Bauregie GmbH & Co. KG

Office:
Kieler Str.155,
25474 Bönningstedt

Planungsbüro:
An der Ihlsbeck 10,
21279 Hollenstedt

Telefon: 040 228585790
Email: info@mojen.de

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