Anzeige: Finesse Immobilien : Scheidung mit Immobilie: „Am Ende haben wir doch einen Weg gefunden“

Das Gesetz ist eindeutig: Wer im Grundbuch eingetragen ist, ist der Eigentümer. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Ehepartner leer ausgeht.

Das Gesetz ist eindeutig: Wer im Grundbuch eingetragen ist, ist der Eigentümer. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Ehepartner leer ausgeht.

„Unteilbare“ Werte wie eine Immobilie können eine Trennung erheblich erschweren. Ein Makler ist hier eine wertvolle Unterstützung.

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26. November 2021, 07:30 Uhr

Hamburg, Pinneberg, Elmshorn | Eine traurige Tatsache: Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden. Eine Trennung ist eine Extremsituation, die für alle Beteiligten sehr belastend ist. Ohne Streit geht es meistens nicht. Und je mehr in der Waagschale liegt, desto schwieriger kann es werden. Besonders kompliziert wird es, wenn „unteilbare“ Werte wie eine Immobilie im Spiel sind. Manuela und Stefan H. haben sich am Ende einigen können – auch weil sie einen Makler an ihrer Seite hatten.

Gerne denkt Manuela H. an die Zeit nicht zurück. „Ich hatte gedacht, wir wären aus dem Gröbsten raus“, erzählt sie heute, zwei Jahre nachdem sie ihre Ehe für gescheitert erklärt hatte und ihr Partner Stefan und sie sich trennten. Kennengelernt hatten sich die beiden auf einer Erstsemesterparty im Studium. „Es hatte gleich gefunkt. Wir haben uns kurz nach zehn kennengelernt, um Mitternacht waren wir ein Paar und vier Jahre später waren wir verheiratet. Für die nächsten 32 Jahre.“ Damit hat das Ehepaar H. die meisten geschiedenen Ehen weit überdauert. Im Schnitt werden Ehen nach 14 Jahren geschieden, eine Scheidung nach 28 Jahren ist eher die Ausnahme. „Aber die bestätigen ja bekanntlich die Regel“ – mittlerweile kann Manuela H. darüber lachen. Vor fünf Jahren sah das ganz anders aus. „Ich weiß auch nicht, wie es kam. Eigentlich war alles wie immer. Unsere Kinder waren ja schon lange aus dem Haus und wir haben uns das Leben schön gemacht. Sind viel gereist und hatten einen guten Freundeskreis. Aber irgendwann waren wir uns fremd geworden und ich wollte einfach noch etwas anderes vom Leben und ich glaube, Stefan auch.“ Und so kam es, dass die beiden beschlossen, von nun an getrennte Wege zu gehen.

Eigentumserwerb auf den Namen des Ehemanns

Einen großen Vorteil hatte das Ehepaar H.: Die beiden Kinder waren erwachsen. Sie konnten relativ gut mit der neuen Situation umgehen. Trotzdem war die Trennung belastend. Schließlich galt es 32 gemeinsame Jahre auseinander zu dividieren und dabei auf persönliche Kränkungen und Anschuldigungen zu verzichten. Ein neuer Partner war nicht im Spiel: „Es ging nur um uns. Es gab in den Ehejahren Affären, das ja, aber darum ging es bei unserer Trennung nicht“, sagt Manuela H. „Das hat es leichter gemacht. Trotzdem ging es auch bei uns nicht ganz reibungslos auseinander.“ Wie bei vielen Paaren der Generation war das Lebensmodell eher klassisch. Nach dem Studium kamen die Kinder. Manuela H. blieb zuhause, kümmerte sich um Haushalt und Erziehung. Stefan H. ging arbeiten, machte Karriere. Sein Einkommen reichte für ein gutes Leben ohne finanzielle Sorgen. Es war sogar hoch genug, um nach Jahren in einer Vierzimmer-Wohnung in Eimsbüttel den Schritt zum Eigenheim zu wagen. Die Grundstückspreise und der Wunsch nach Natur führte die Familie vor die Tore Hamburgs, nach Halstenbek. Beim Kauf war die Welt noch in Ordnung. Dass Stefan H. als alleiniger Eigentümer ins Grundbuch eingetragen wurde, war damals gar kein Thema:

Stefan hat sich um alle Finanzfragen gekümmert. Das hat sich so ergeben und war für uns beide vollkommen normal. Manuela H.
 

Woran damals keiner der beiden gedacht hat: Wie sieht es mit den Eigentumsverhältnissen nach einer Trennung aus?

Eine Trennung und die Folgen

Das Gesetz spricht hier eine deutliche Sprache: Wer im Grundbuch eingetragen ist, ist der Eigentümer. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Ehepartner leer ausgeht – aber das wusste Manuela H. vor zwei Jahren noch nicht. Für sie war es ein Schock, als Stefan ihr eröffnete, dass er im Haus wohnen bleiben wolle. „Das fühlte sich ungerecht an“, sagt sie. „Wir hatten ja eine Art Arbeitsteilung. Ich habe mich um die Kinder und den Alltag gekümmert, damit er Geld verdienen kann. Das hätten wir genauso gut andersherum machen können.“ Stefan sieht das anders: Er will seiner Ex-Frau Geld für die Einrichtung einer neuen Wohnung zahlen und weiß, dass sie Ansprüche auf Ausgleichzahlungen hat, doch das Haus will er nicht aufgeben. Manuela ist ratlos.

Kein Eigentum, aber Anspruch auf Vermögensausgleich

Glück im Unglück: Ein Bekannter von Manuela ist Makler. Er arbeitet bei den Spezialisten von finesse Immobilien in Elmshorn. „Wir haben häufiger mit solchen Fällen zu tun“, sagt Martin Mohrdieck.

Zwar können wir eine anwaltliche Beratung nicht ersetzen. Aber die Grundzüge solcher Fälle kennen wir natürlich und deswegen wusste ich auch, dass Manuela zwar keinen Anspruch auf die Immobilie hat, wohl aber auf einen finanziellen Ausgleich. Martin Mohrdieck, finesse Immobilien
 

Die Details sind kompliziert, aber in den Grundzügen verhält es sich so: Wer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist, ist und bleibt Eigentümer der Immobilie. Wurde diese aber während der Ehe gekauft und abbezahlt, fällt sie unter das gemeinsame Vermögen, dass im Fall einer Trennung auszugleichen ist, sofern die Ehe als Zugewinngemeinschaft geschlossen wurde. Und das ist wie bei Manuela und Stefan immer auch dann der Fall, wenn es keinen Ehevertrag gibt.

Am Ende eine gütige Einigung

Das Prinzip der Zugewinngemeinschaft schützt den Ehepartner, der während der gemeinsamen Zeit nicht gearbeitet hat: Das Vermögen, das in dieser Zeit erwirtschaftet wird, wird geteilt. Darunter fällt auch Wohneigentum und zwar unabhängig davon, wer im Grundbuch steht. „Bis auf das Haus war das bei uns auch unstrittig – zumal es nicht viel zum Teilen gab. Die Rentenansprüche haben einen Anteil ausgemacht, aber diese ließen sich klar trennen. Nachdem ich nun gehört hatte, dass ich zumindest auch finanzielle Ansprüche auf das Haus habe, bin ich dann zu Stefan gegangen und habe mit ihm darüber gesprochen, was wir tun können.“ Um sie auszuzahlen, fehlte Stefan das Barvermögen. Also beschlossen die beiden, gemeinsam zu finesse zu gehen und sich über die Möglichkeiten zu informieren. „Wir haben dann beschlossen, dass der Verkauf der beste Weg ist“, sagt Martin Mohrdieck von finesse Immobilien.

Und es war gut, dass die beiden sich darauf einigen konnten. Es gibt diesen Spruch ‚Einigung schützt vor Wertverlust’ und der stimmt bei Immobilien fast immer. Martin Mohrdieck, finesse Immobilien
 

Zumal die Alternative in einer Zwangsversteigerung gelegen hätte und bei einer solchen werden fast nie die Preise erzielt, die ein professioneller Makler erzielen kann. Im Verkaufsprozess, der dann auch über finesse Immobilien lief, wurde klar, dass die Wertsteigerung der Immobilie so deutlich war, dass Stefan H. sich eine Eigentumswohnung in der Nähe kaufen konnte, während Manuela H. beschloss, das Geld zur Unterstützung ihrer Rente zu benutzen und wieder zurück in die Stadt zur Miete zu ziehen. Eine Lösung, die beide zufriedenstellte, und die auch dazu führte, dass das wichtigste Gut der beiden nicht auf der Strecke blieb: „Wir sind heute gut miteinander befreundet und daran hatten die Experten von finesse einen großen Anteil. Dafür bin ich sehr dankbar.“


Hamburg: Elbchaussee 18 · 22765 Hamburg · 040 - 769 950 35
Alstertal: Lottbekheide 4 · 22395 Hamburg · 040 - 769 950 35
Pinneberg: Damm 37 · 25421 Pinneberg · 04101 - 480 000
Elmshorn: Holstenstraße 15 · 25335 Elmshorn · 04121 - 701 60 30  

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