Bauen und Wohnen : Ratgeber: Steuern sparen durch das Vermieten an Verwandte

<p>Wer an Verwandte vermietet, sollte die ortsübliche Vergleichsmiete kennen.</p>

Wer an Verwandte vermietet, sollte die ortsübliche Vergleichsmiete kennen.

Wer eine Wohnung an seine Kinder oder andere nahe Verwandte vermietet, kann ordentlich Steuern sparen.

shz.de von
18. Juli 2017, 04:30 Uhr

Wer eine Wohnung zu günstigeren Konditionen an seine Kinder oder andere nahen Angehöhrigen vermietet, kann Steuern sparen. Der Grund: Der Vermieter kann trotz geringerer Mieteinnahmen die volle Höhe der Aufwendungen für die vermietete Wohnung in der Steuererklärung als Werbungskosten abziehen. Hierzu gehören Posten wie Wasser, Heizung, Müllentsorgung oder Instandsetzungskosten. Dabei gilt: Je geringer die Miete, desto größer ist der Steuervorteil.

Weil dies zu Extremen verleiten kann, gilt ein Grenzwert: Der Vermieter kann nur dann die vollen Werbungskosten abziehen, wenn er vom Mietenden mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete kassiert. Hiermit sind die Kaltmiete plus Nebenkosten gemeint, sprich die Warmmiete. Eine preisliche Orientierung findet der Vermieter dabei im Mietpreisspiegel und der Betriebskostenverordnung.

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