Pläne alter Häuser erfragen

 Bauaufsichtsämter helfen bei fehlenden Unterlagen alter Häuser weiter. Foto: Jens Kalaene
Bauaufsichtsämter helfen bei fehlenden Unterlagen alter Häuser weiter. Foto: Jens Kalaene

Mainz (dpa/tmn) - Ein altes Haus zu sanieren, hat seinen Reiz. Bevor es losgeht, sollten Bauherren wissen, wann das Gebäude gebaut und saniert wurde. Doch oft fehlen diese Unterlagen. Dann haben sie zwei Möglichkeiten.

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16. August 2013, 05:33 Uhr

Mainz (dpa/tmn) - Ein altes Haus zu sanieren, hat seinen Reiz. Bevor es losgeht, sollten Bauherren wissen, wann das Gebäude gebaut und saniert wurde. Doch oft fehlen diese Unterlagen. Dann haben sie zwei Möglichkeiten.

Der Bau und die Sanierung alter Häuser wurden früher meist nicht dokumentiert. Käufer haben daher ein Problem, wenn sie die Gebäude sanieren wollen. Bauaufsichtsämter können aber mit etwas Glück noch Unterlagen für Häuser, die nach 1900 gebaut wurden, gelagert haben. Darauf weist Horst Lenz von der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz hin. Gibt es keine Informationen mehr, geben die Bauherren am besten Bestandsuntersuchungen in Auftrag. So können sie die Statik des Hauses nachvollziehen. Gerade bei alten Fachwerkhäusern können selbst dünne Wände wichtige Wände sein. Sollen tragende Wände eingerissen werden, müsse dies eh das Bauamt absegnen.

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