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Geringeres Schimmelrisiko : Neue Fenster erfordern starkes Lüften: Lüftungsanlage hilft

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Neue Fenster haben einige Vorteile. Vor allem kann durch sie Energie gespart werden. Allerdings müssen sich die Fenster auch erstmal an ihre neue Umgebung gewöhnen. Dazu brauchen sie viel, viel Luft.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2017 | 04:51 Uhr

Neue Fenster sind in der Regel energieeffizienter. Zum einen lässt sich durch sie die Zweifach- oder Dreifachverglasung Wärmeverluste in Gebäuden vermeiden.

Zum anderen ist es so, dass mehrere Dichtungen verhindern, dass warme Raumluft wie bei alten Fenstern unkontrolliert entweichen kann und kalte Luft hereinströmt. Der Haken: Bewohner müssen deutlich mehr lüften. Helfen kann hier eine Lüftungsanlage, erklärt das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau.

Eine Lüftungsanlage tauscht feuchte, verbrauchte Luft gegen frische aus, senken das Schimmelrisiko und können durch Wärmerückgewinnung Heizenergie sparen. Werden mehr als ein Drittel der Fensterflächen erneuert oder bei Einfamilienhäusern mehr als ein Drittel der Dachfläche neu abgedichtet, schreibt die DIN-Norm 1946-6 ein Lüftungskonzept sogar vor.

Die Kosten für Lüftungsanlagen bei Einfamilienhäusern liegen je nach Ausstattung zwischen 2000 Euro bei reinen Abluftanlagen und bis 15 000 Euro für kontrollierte Lüftungen. Wichtig zu wissen: In Gebäuden, die vor dem 1. Februar 2002 errichtet wurden, fördert die KfW den Einbau einer Wohnungslüftung mit einem Zuschuss von bis 7500 Euro pro Wohneinheit. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Programms «Energieeffizient Sanieren» (Programm 430).

KfW-Förderung

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