Schaden vermeiden : Matratzenbezug nur maximal zweimal im Jahr waschen

Hautpartikel und Schweiß sammeln sich vorrangig im Bettlaken, nicht im Matratzenbezug.
Hautpartikel und Schweiß sammeln sich vorrangig im Bettlaken, nicht im Matratzenbezug.

Fast nirgends verbringen Menschen so viel Zeit wie im Bett. Deshalb ist die Hygiene der Matratze besonders wichtig. Dennoch sollte der Bezug nicht zu oft gewaschen werden, denn dadurch kann der empfindliche Stoff beschädigt werden.

shz.de von
04. Juni 2018, 04:45 Uhr

Der Schonbezug der Matratze ist nicht für die regelmäßige Wäsche gemacht. Darauf weist Claudia Wieland vom Fachverband Matratzen-Industrie in Essen hin. Häufiges Reinigen ist allerdings auch nicht nötig, da Hautpartikel und Schweiß vor allem ins Bettlaken gehen.

Wer viel schwitzt, kann den Bezug zweimal im Jahr bedenkenlos waschen, am besten bei 60 Grad. «Eine Reinigung wenigstens alle zwei Jahre empfiehlt sich auch bei geringer Beanspruchung, denn auch dann sammeln sich Hausstaub, winzige Hautschuppen und ähnliches im Bezug», sagt Wieland.

Wichtig ist, dass die Trommel der Waschmaschine ausreichend groß ist. Wenn der Stoff nämlich zu viel Reibung ausgesetzt ist, kann er Schaden nehmen. Die Expertin rät zum Gang in den Waschsalon, wo meist Industriewaschmaschinen mit großen Trommeln stehen.

«Zudem sollte man darauf achten, den Bezug nach dem Waschen gründlich zu trocknen, bevor er wieder auf die Matratze aufgezogen wird, damit keine Feuchtigkeit in den Kern zieht», sagt Wieland. Am besten wartet man warme und trockene Witterung ab - dann kann der Matratzenbezug an der frischen Luft, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung trocknen.

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