Strom sparen : Lüftungsgitter am Kühlschrank zweimal pro Jahr abstauben

Wenn der Staub schon in den Lüftungsgittern des Kühlschranks klebt, hilft ein kleiner Pinsel.
Wenn der Staub schon in den Lüftungsgittern des Kühlschranks klebt, hilft ein kleiner Pinsel.

Die Stromrechnung wird oft nicht durch Offensichtliches in die Höhe getrieben. Zum Beispiel verbrauchen vermeintlich energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte mehr Strom als nötig, wenn ihre Lüftungsschlitze auf der Rückseite verstaubt sind.

shz.de von
22. Mai 2018, 13:37 Uhr

Sind die Lüftungsgitter am freistehenden Kühl- und Gefrierschrank verstaubt, kann die Luft nicht richtig zirkulieren. Das führt zu einem Wärmestau, den das Gerät ausgleichen muss. Die Folge: Die Stromkosten steigen.

Daher empfiehlt die Initiative Hausgeräte+, mindestens zweimal im Jahr die Gitter an Standgeräten zu putzen. Die Gitter liegen meist an der Rückseite und lassen sich zum Beispiel mit einer Spezialbürste für Heizkörper absaugen. Ist das letzte Abstauben schon länger her und der Schmutz klebt fest, lassen sich die Gitterstäbe einzeln mit einem kleinen Pinsel abfahren. Das löst die Partikel, die der Staubsauger oder ein feuchter Lappen dann aufnehmen kann.

Für diese Arbeit sollte man etwas mehr Zeit einplanen. Außerdem wichtig: Hausstaub-Allergiker sollten die Arbeit anderen überlassen, denn der Pinsel wirbelt den Staub auf.

Darüber hinaus rät die Initiative Hausgeräte+, die Lüftungsschlitze grundsätzlich nicht mit Möbeln oder sonstigen Gegenständen zu verdecken. Auch hier gilt: Nur wenn die Luft zirkulieren kann, erhöht sich der Strombedarf des Gerätes nicht.

Außerdem sollte auch der Innenraum des Kühl- und Gefrierschranks regelmäßig ausgewischt werden, am besten mit einem weichen Lappen und warmem Wasser, das mit Neutralseife oder Spülmittel versetzt ist. Raue Schwämme oder gar Stahlwolle könnten die Oberflächen verkratzen.

Wichtig ist auch: die Gummidichtungen der Türen immer mal wieder abwischen. Schließt die Tür aufgrund von Schmutz nicht richtig, kostet auch das extra Strom.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert