Anzeige: Dr. Klein : Immobilie kaufen ohne Eigenkapital – geht das?

Der Finanzdienstleister Dr. Klein unterstützt Privatkunden beim Bau, Kauf oder der Modernisierung eines Eigenheims durch die Vermittlung von Baufinanzierungen und Ratenkrediten.

Der Finanzdienstleister Dr. Klein unterstützt Privatkunden beim Bau, Kauf oder der Modernisierung eines Eigenheims durch die Vermittlung von Baufinanzierungen und Ratenkrediten.

Sven Bargstädt, Spezialist für Baufinanzierung und Ratenkredit vom Finanzdienstleister Dr. Klein, erklärt im Interview, wer trotz schmalen Geldbeutels grünes Licht für die Baufinanzierung bekommt.

Julia Gohde klein.JPG von
21. August 2019, 00:02 Uhr

„Bauen war noch nie so günstig“, hört man überall. Grund dafür sind die anhaltend niedrigen Bauzinsen. Bedeutet das auch, man sollte sich jetzt schon um ein Eigenheim bemühen, selbst wenn man noch nicht viel Eigenkapital hat?

Sven Bargstädt: Die Frage ist nicht klar mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten, weil es stark auf die individuelle Lebenssituation der Person ankommt, die ein Eigenheim finanzieren möchte. Was man aber generell sagen kann, ist, dass zumindest für die Kaufnebenkosten eigene Mittel vorhanden sein sollten. Diese sind in den letzten Jahren stark gestiegen und können bis zu 15 Prozent des Kaufpreises betragen.

Zu den Nebenkosten gehören zum Beispiel Maklergebühren, Notarkosten oder die Grunderwerbsteuer. Die Grunderwerbsteuer ist im bundesweiten Vergleich in Schleswig-Holstein sogar auf dem höchsten Stand. Sven Bargstädt
Seit mehr als 15 Jahren unterstützt Sven Bargstädt vom Finanzdienstleister Dr. Klein Privatkunden bei ihrer Baufinanzierung.
Dr. Klein / Boris Wittgrefe
Seit mehr als 15 Jahren unterstützt Sven Bargstädt vom Finanzdienstleister Dr. Klein Privatkunden bei ihrer Baufinanzierung.

Generell gilt: Je mehr Eigenkapital man einbringen kann, desto einfacher und günstiger wird die Baufinanzierung. Aber ich möchte nicht pauschal sagen, dass es ohne Eigenkapital gar nicht geht.

Können auch die Nebenkosten mit einem Kredit finanziert werden?
Sven Bargstädt: Es ist schöner und vor allem für den Kunden günstiger, wenn man diese Nebenkosten selbst stemmen kann, also ohne einen Kredit aufzunehmen. Doch selbst wenn das Geld dafür nicht vorhanden ist, ist dies kein absolutes K.-o.-Kriterium. Auch die Nebenkosten können finanziert werden. Hier gibt es dann zwei Möglichkeiten: Entweder finanziert die Bank den gesamten Betrag, sprich die Immobilie und die Nebenkosten, oder man geht einen anderen Weg und nimmt zusätzlich zum Hauptdarlehen ein zweites Darlehen nur für die Nebenkosten auf. Das ist zwar nicht der Normalfall, kommt aber immer häufiger vor.

In welchen Lebenssituationen empfehlen Sie Kunden die Baufinanzierung, obwohl wenig Eigenkapital „auf der hohen Kante“ liegt?
Sven Bargstädt: Wenn man über eine Baufinanzierung nachdenkt, sollte man sich zunächst einmal selbst fragen „In welchem Status bin ich gerade?“ Bin ich noch ein junger Berufsanfänger mit geringem Einkommen? Oder habe ich schon erste Wurzeln geschlagen, positive Entwicklungen im Beruf in Aussicht und kann in den nächsten Jahren mit einem wachsendem Einkommen rechnen? Dann stehen die Chancen schon besser. In beiden Fällen sollte man sich einmal unverbindlich ausrechnen lassen, was möglich ist.

Viele Leute haben überhaupt keine Vorstellung davon, was man sich mit wenig oder keinem Eigenkapital leisten kann. Wir bei Dr. Klein bieten eine solche individuelle Beratung an und schätzen für Kunden kostenlos und unverbindlich ein, was überhaupt möglich ist. Sven Bargstädt, Spezialist für Baufinanzierung und Ratenkredit vom Finanzdienstleister Dr. Klein
Wer über Eigenkapital verfügt, hat es bei einer Baufinanzierung leichter. Sven Bargstädt von Dr. Klein unterstützt aber auch Kunden mit einem engeren finanziellen Spielraum.
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Wer über Eigenkapital verfügt, hat es bei einer Baufinanzierung leichter. Sven Bargstädt von Dr. Klein unterstützt aber auch Kunden mit einem engeren finanziellen Spielraum.

Und wem raten Sie von der Finanzierung der eigenen vier Wände ab?
Sven Bargstädt: Wem wir abraten und wem nicht, hängt von den individuellen Umständen unserer Kunden ab. Auch wenn wir nur ungern Menschen ohne eine Finanzierungslösung wieder nach Hause schicken: Das gehört zu einer seriösen Beratung dazu. Was sich jeder ausrechnen sollte, unabhängig davon, ob man eine Immobilie allein finanziert oder mit dem Partner zusammen, ist die Höhe des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens. Eine Faustregel besagt, dass man 35% bis maximal 45% dieses Einkommens für das Darlehen inklusive Nebenkosten aufwenden sollte. Wer nur „Spitz auf Knopf“ rechnet und schon bei einer kaputten Waschmaschine in finanzielle Not gerät, wird damit nicht glücklich werden. Es muss also immer möglich sein, die geplante Finanzierung auch durchzuhalten. Wir sprechen unseren Kunden darum immer eine Empfehlung aus, wie viel sie sich leisten können – und raten auch schon einmal zum Häuschen anstatt zum Haus. Manchmal empfehlen wir auch, noch ein paar Jahre zu warten und in dieser Zeit einfach schon einmal die fiktive monatliche Rate auf die hohe Kante zu legen - zum einen, um Eigenkapital anzusparen und zum anderen, um zu sehen, ob die Höhe der Rate wirklich zum eigenen finanziellen Spielraum passt.

Zum Abschluss des Interviews: Worauf sollte man achten, wenn man als Kunde mit wenig Eigenkapital den gesamten Kaufpreis finanziert?
Sven Bargstädt: Nicht nur bei einer 100-Prozent-Finanzierung, sondern für alle Finanzierungssituationen gilt generell: Bitte achten Sie darauf, die Risiken zu minimieren. Das ist zum Beispiel durch eine lange Zinsbindung von bis zu 20 oder 30 Jahren möglich. Eine lange Zinsbindung ist bei uns darum auch Standard, weil sie viel Planungssicherheit bietet. Die zweite Empfehlung ist, die Tilgung nicht zu niedrig zu wählen, sondern bei mindestens zwei Prozent anzusetzen. Diese Tilgungshöhe ist mittlerweile ohnehin bei vielen Banken eine Voraussetzung für die Gewährung der Baufinanzierung. So schützt man sich davor, dass die monatliche Rate ansteigt und nicht mehr bewältigt werden kann, sollten die Zinsen irgendwann wieder in die Höhe gehen.

Weiterlesen: Mit Video - so klappt es mit der Baufinanzierung

Über Dr. Klein

Dr. Klein ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und das größte Franchise-System in dieser Branche. Das Unternehmen ist seit über 65 Jahren am Markt etabliert. Dr. Klein berät Privatpersonen und vermittelt ihnen Finanzprodukte in den Bereichen Baufinanzierung, Ratenkredit, Versicherung und Geldanlage. Der Schwerpunkt liegt auf Baufinanzierungen. Als Vermittler von Darlehen kann Dr. Klein auf Produkte von rund 400 Bankpartnern zurückgreifen. Die Berater helfen ihren Kunden, einen Überblick über dieses komplexe Thema zu erhalten, unterstützen bei der Erstellung von Finanzierungslösungen und wägen verschiedene Alternativen gegeneinander ab. So finden sie genau die Lösung, die zum Kunden und seiner Lebenssituation passt. Das Ziel von Dr. Klein ist, jedem Kunden auf dem für ihn besten Weg das für ihn beste Produkt anzubieten. Hierzu können Interessenten zwischen verschiedenen Kontaktmöglichkeiten wählen: von der Information und Anfrage per Internet über einen telefonischen Beratungstermin bis zu einem persönlichen Gespräch vor Ort.

Dafür steht Dr. Klein

Finanzen sind seit über 65 Jahren das Spezialgebiet von Dr. Klein. Dabei prägt die Haltung des Firmengründers und Namensgebers Dr. Kurt Klein die Unternehmenskultur bis heute: Im Fokus steht der Kunde sowie die vertrauensvolle und faire Beratung auf Augenhöhe. Das Ziel jedes einzelnen Mitarbeiters bei Dr. Klein ist die Vermittlung der Finanzierungslösung in den Bereichen Baufinanzierung, Ratenkredit, Versicherung und Geldanlage, die im individuellen Fall am besten passt.

Die wichtigsten Infos zusammengefasst
  • Über 65 Jahre Erfahrung als Finanzpartner
  • Umfassende Beratung durch Experten
  • Sichere und bequeme Online-Abwicklung
  • Kostenfreier und unverbindlicher Service
  • Maßgeschneiderte und günstige Finanzierungsvorschläge
 
Kontakt
Sven Bargstädt / Dr. Klein
E-Mail: Sven.Bargstaedt@drklein.de
Tel.: 04331 437 002 (Gebiet Büdelsdorf)
Tel.: 04321 418 950 (Region Neumünster)
Mobil: 0172 451 5329
 
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