Hausverwalter darf Mieterhöhung verlangen

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20. September 2014, 04:02 Uhr

Soll eine Mieterhöhung durchgesetzt werden, so kann dies auch durch einen bevollmächtigten Hausverwalter des Vermieters geschehen, ohne dass dabei ausdrücklich auf die „Offenlegung der Vertretung“ hingewiesen wird. Eine Vollmacht muss nicht beigefügt sein; es genügt, wenn sich die Vertretung des Vermieters „aus den Umständen ergibt“, argumentieren die Richter. (Bundesgerichtshof BGH, VIII ZR 231/13)

Abrechnung nicht rückwirkend ändern



Der Abrechnungsschlüssel für Betriebskosten (hier: die Heizung betreffend) darf in einer Wohnungseigentumsanlage nur vor Beginn einer Abrechnungsperiode geändert werden, nicht rückwirkend – jedenfalls nicht durch Mehrheitsbeschluss. In diesem aktuellen Fall ging es um eine Änderung des Verteilerschlüssels 50:50 in 70:30 zu Gunsten des tatsächlichen Verbrauchs.) (Landgericht Hamburg, 318 S 66/13)

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