zur Navigation springen

Gesund Kochen : Kleine Kochschule: So machen Sie Vitaminkiller unschädlich

vom

Landet täglich ausreichend Gemüse und Obst auf dem Teller, ist der Vitaminbedarf des Körpers gedeckt. Falsch zubereitet geht jedoch eine Menge der wertvollen Nährstoffe verloren. Mit diesen Tipps schaffen es die kleinen Vitaminbomben unversehrt bis auf die Gabel.

Rote Tomaten, gelbe Paprika, grüne Zucchini, orange Möhren und violette Auberginen – eine Gemüsepfanne bietet ein appetitliches Feuerwerk an Farben. Damit das Gericht nicht nur hübsch auf dem Teller aussieht, sondern auch noch voller Vitamine steckt, dürfen ein paar Fehler bei der Zubereitung nicht passieren.  

Vitamine: Richtiger Umgang mit den empfindlichen Nährstoffen
Vitamine stärken die Abwehrkräfte und sorgen für einen reibungslosen Stoffwechsel. Der Körper kann die meisten Vitamine jedoch nicht selbst herstellen - er muss über die Nahrung mit ihnen versorgt werden. Vor allem frisches Obst und Gemüse sind gute Vitaminlieferanten. Sie verlieren  ihre gesunde Ladung jedoch, wenn sie nicht richtig behandelt werden.

Das vertragen die Vitamine nicht:

  1. zu langes und zu heißes Kochen
  2. eine lange Lagerungszeit
  3. Licht und Luft
  4. Wasser

All diese Faktoren zerstören oder reduzieren die Vitamine. Mit einer schonenden Zubereitung kann man einige dieser Vitaminkiller jedoch unschädlich machen.

Schonend Kochen mit Wasser
Wasser schwemmt wasserlösliche Vitamine aus den Zellen des Obsts und Gemüses heraus. Beim Dünsten und Dämpfen kommen die Lebensmittel nur kurz und mit nur wenig Wasser in Berührung. Dabei bleibt ein Großteil der gesunden Inhaltsstoffe erhalten.
Tipp: Das Gemüse beim Dünsten erst dann ins Wasser geben, wenn dieses bereits die gewünschte Temperatur erreicht hat. Durch die kürzere Hitzeeinwirkung gehen weniger Vitamine verloren.

Während des Kochens sammeln sich die ausgeschwemmten Vitamine im Kochwasser. Daher bietet sich dieses Wasser als Grundlage für Soßen und Dips an. So erhalten diese einen Vitaminkick und die wertvollen Nährstoffe landen über einen kleinen Umweg doch noch auf dem Teller.

Schälen – nicht immer empfehlenswert
Braune Stellen, Keime oder Pestizide möchte niemand essen. Wer sein Obst und Gemüse vorsichtshalber nicht nur wäscht, sondern auch schält, wirft jedoch häufig den wertvollsten Teil in den Mülleimer. Denn bei den meisten Obst- und Gemüsesorten stecken besonders viele Vitamine in der Schale oder direkt darunter. Auch das Zerschneiden der Lebensmittel in sehr kleine Stücke sorgt für Vitaminschwund. Über die Außenflächen gehen die kostbaren Nährstoffe ebenfalls verloren.

In der Schale von Äpfeln stecken wichtige Vitamine. Foto: fotolia
In der Schale von Äpfeln stecken wichtige Vitamine. Foto: fotolia
 

Erntefrisch vom Baum, Strauch oder aus der Erde sind Obst und Gemüse am gesündesten. Wer den Markttag verpasst hat und doch einmal auf eine Konserve zurückgreifen muss, der sollte in Hinblick auf den Vitamingehalt lieber eine kleine als eine große Dose wählen. Kleinere Konservendosen durchlaufen ein vitaminschonenderes Konservierungsverfahren als große Konservendosen – sie werden kürzer erhitzt. 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen