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Tipps für die Küche : Chemiefreie Putztipps für die Küchenreinigung

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In der Küche verschmutzen Arbeitsplatten und Elektrogeräte durch ihren regelmäßigen Einsatz. Um diese wieder zum Glänzen zu bringen, eignen sich Chemiekeulen nur bedingt als Putzmittel. Häufig können sanfte Hausmittel den aggressiven Powerreiniger ersetzen.

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2015 | 11:28 Uhr

In der Küche herrscht ständig Betrieb. Morgens flitzt das Obst für den Smoothie durch den Mixer, mittags bruzzelt das Kotelett in der Pfanne und abends warten Paprika, Gurken und Tomaten darauf, für den Abendbrottisch in Schnitzer zerteilt zu werden. Bei all diesen Arbeiten bleibt allerhand Schmutz zurück. Um diesen gründlich zu entfernen, kommt schnell ein chemischer Haushaltsreiniger zum Einsatz. Dabei gibt es andere Mittel, die ebenso effektiv reinigen, aber lebensmittelgerecht sind.

Backpulver statt Ofenreiniger
Der Backofen gehört zu den Top 10 der am anstrengendsten zu reinigenden Küchengeräte. In seinem Garraum landen nicht nur Fettspritzer vom Braten, Käsereste der Pizza und Sahnekleckse vom Gratin – diese brennen sich bei hohen Backtemperaturen auch noch tief in die Poren der Emaille ein. Backofenreiniger lassen sich davon nicht schrecken. Sie lösen den Schmutz mit Hilfe von aggressiven Chemikalien. Die giftigen Dämpfe der Chemiekeule reizen allerdings auch die Schleimhäute. Eine sanfte, aber ebenfalls effektive Alternative ist: Backpulver.

Zum Lösen von eingebrannten Speiseresten wird das natronhaltige Triebmittel mit Wasser zu einer dickflüssigen Paste verrührt und danach auf die Verkrustungen gestrichen. Nach einigen Stunden Einwirkzeit lassen sich die Verschmutzungen mit einem feuchten Schwamm einfach entfernen.

Zitrone als kraftvoller Kalkkiller
Kalk ist nicht gesundheitsschädlich. Er besteht aus den Mineralien Magnesium und Calcium, die abhängig von der Wasserhärte in unterschiedlicher Konzentration im Trinkwasser vorhanden sind. Schön sehen die matten, weißen Flecken dennoch nicht aus, die der Kalk nach Abtrocknen der Feuchtigkeit bildet. In elektronischen Küchengeräten können Kalkablagerungen zudem die Funktionsfähigkeit beeinflussen.

Ein kraftvoller Feind des Kalks ist Citronensäure. Die natürliche Fruchtsäure ist nicht nur in Zitronen, sondern auch in vielen anderen Früchten wie Ananas, Äpfeln und Apfelsinen enthalten. Sie steht als Pulver in fast jedem Drogeriemarktregal. In Wasser eingerührt löst die Säure nach kurzer Einwirkzeit auch hartnäckigen Kalk an Armaturen, im Eierkochen, auf der Heizspirale im Wasserkocher oder dem Wasserdurchlauf der Kaffeemaschine und sorgt so ganz ohne gesundheitsschädliche Nebenwirkungen für eine blitzblanke Küche.

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