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Niedrige Zinsen, hohe Preise : «Finanztest»: Immobilienkauf gut durchrechnen

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Die Immobilienpreise explodieren in manchen Regionen. Wer dort eine Wohnung oder ein Haus kaufen will, muss genau hinsehen. «Finanztest» erklärt, wie man überteuerte Immobilien erkennen kann.

Immobilienkäufer profitieren von niedrige Zinsen. Allerdings sind auch die Preise für die Häuser und Wohnungen in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Für eine Eigentumswohnung zahlten Käufer Ende 2016 im Durchschnitt etwa 7 Prozent mehr als noch Ende 2015, berichtet die Zeitschrift «Finanztest» (Heft 8/2017) der Stiftung Warentest. In Berlin und München kletterten die Preise sogar um 11 Prozent.

Käufer müssen also genau hinschauen, wenn sie keine überteuerten Immobilien kaufen wollen. Denn Experten erwarten den Angaben zufolge in den kommenden Jahren vor allem in Ballungsgebieten erhebliche Preisrückgänge.

Interessenten sollten vor dem Kauf möglichst viele Quellen nutzen, um zu ermitteln, ob der Preis marktgerecht ist. Informationen finden sie zum Beispiel in den Preisspiegeln von Maklerverbänden oder den Grundstücksmarktberichten der Gutachterausschüsse.

Grundsätzlich lohnt sich eine Immobilie eher langfristig, berichtet «Finanztest». Käufer sollten sicher sein, dass sie ihr eingesetztes Kapital in den nächsten 15 bis 20 Jahren nicht brauchen. Dann müssen sie sich auch keine großen Sorgen machen, sollten die Preise für Immobilien zwischenzeitlich nachgeben.

Immobilienpreise im Überblick (z.T. kostenpflichtig)

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erstellt am 18.Jul.2017 | 14:32 Uhr

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