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Nebenkosten im Haushalt : Energiespartipps: So lassen sich hunderte Euro im Jahr sparen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Anregungen für den Alltag.

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2015 | 06:00 Uhr

Energiesparen kann so einfach sein: Schon wenige Maßnahmen tragen dazu bei, im Alltag den Energieverbrauch zu senken, dabei den Geldbeutel zu schonen und obendrein das Klima zu entlasten.

Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ hält fünf Tipps bereit, wie mit wenig Aufwand Energie und Kosten gespart werden kann, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Energiesparen im Bad

Wer im Bad auch einmal kaltes Wasser benutzt, kann viel Energie sparen.
Wer im Bad auch einmal kaltes Wasser benutzt, kann viel Energie sparen. Foto: dpa/tmn

Die Einstellung macht´s: Egal mit welcher Temperatur Sie Ihre Hände waschen, wichtig ist, dass Sie Seife verwenden und die Hände 30 Sekunden lang gründlich waschen, damit alle Keime weitestgehend beseitigt werden – warum also kein kaltes Wasser verwenden?

Das reduziert den CO2-Ausstoß im Drei-Personen-Haushalt um rund 265 kg im Jahr. 75 Euro Energiekosten können so eingespart werden. Aber auf eine heiße Dusche müssen Energiesparer natürlich nicht verzichten.

Mit einem Sparduschkopf reduziert ein Drei-Personen-Haushalt seinen Wasserverbrauch jährlich um bis zu 25.000 Liter und damit um rund 180 Euro.

Energiesparen auf dem Weg zur Arbeit

Fahren Sie mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit. Damit gewinnen Sie gleich dreifach: Sie tun etwas für Ihre Fitness, sind klimafreundlich unterwegs und die leidige Parkplatzsuche entfällt.

Bei einem Weg von fünf Kilometern vermeiden Sie jährlich 425 kg CO2 und sparen rund 280 Euro.

Wer für den Weg zur Arbeit nicht auf das Auto verzichten kann, sollte Fahrgemeinschaften bilden. Das entlastet den Straßenverkehr und das Klima.

Bei einem Arbeitsweg von fünf Kilometern pro Strecke können durch eine Fahrgemeinschaft aus drei Personen bis zu 850 kg CO2 vermieden und über 560 Euro pro Jahr gespart werden.

Energiesparen am Arbeitsplatz

Läuft Ihr PC über Nacht im Standby-Betrieb? Finden Sie an der Kaffeemaschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese Geräte rund um die Uhr Strom, der für den Ausstoß von bis zu 255 kg CO2 jährlich verantwortlich ist.

Das Umweltbundesamt beziffert die unnötigen Kosten durch Standby-Verbrauch deutschlandweit auf vier Milliarden Euro pro Jahr. Deshalb: Schalten Sie mittels einer Steckdosenleiste mit Netzschalter alle Verbraucher komplett aus, wenn diese längere Zeit nicht genutzt werden.

Energiesparen in der Küche

 

Wussten Sie, dass Kühlschrank & Co. für bis zu 50 Prozent des Stromverbrauchs eines Haushaltes verantwortlich sind? Der Austausch gegen effiziente Geräte kann sich daher schnell amortisieren, selbst, wenn das derzeitige Gerät noch intakt ist.

So verbraucht beispielsweise eine neun Jahre alte Kühl-Gefrierkombination auf Stufe 3 ca. 500 kWh im Jahr, ein neues Gerät der Klasse A++ dagegen nur ca. 200 kWh, was eine Stromkostenersparnis von rund 75 Euro pro Jahr bedeutet.

Energiesparen beim Heizen

Ob es im Wohnzimmer 20 °C oder 21 °C warm ist, werden Sie zunächst kaum spüren – in Ihrer Heizkostenabrechnung wird dieser Unterschied jedoch sehr deutlich.

Wenn Sie die Temperatur in Ihrer Wohnung nur um 1 °C absenken, können Sie bis zu 360 kg CO2 im Jahr vermeiden und Ihre Heizkosten um rund sechs Prozent reduzieren.

Ist Ihre letzte Heizkostenabrechnung hoch ausgefallen? Ob Gutschrift oder Nachzahlung: Häufig zahlt man mehr als eigentlich nötig. Lassen Sie Ihre Abrechnung vom Experten detailliert analysieren. Dadurch erfahren Sie, ob und wie viel Einsparpotenzial besteht.

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