Biotonne im Sommer möglichst trocken halten

 Gerade im Sommer kann der Inhalt der Biotonne schnell faulen. Foto: Jens Wolf
Gerade im Sommer kann der Inhalt der Biotonne schnell faulen. Foto: Jens Wolf

Hamburg (dpa/tmn) ? Richtig kompostiert sind Bioabfälle ein wertvoller Rohstoff. Doch gerade bei warmen Temperaturen kann der Inhalt einer Biotonne unangenehme Gerüche bilden. Wer einige Tipps beachtet, kann zum Umweltschutz beitragen, ohne den Geruchssinn zu belasten.

shz.de von
28. Mai 2013, 11:33 Uhr

Hamburg (dpa/tmn) ? Richtig kompostiert sind Bioabfälle ein wertvoller Rohstoff. Doch gerade bei warmen Temperaturen kann der Inhalt einer Biotonne unangenehme Gerüche bilden. Wer einige Tipps beachtet, kann zum Umweltschutz beitragen, ohne den Geruchssinn zu belasten.

Gerade im Sommer können Biotonnen übel riechen. Damit der Inhalt nicht zu schnell fault, sollte die Tonne an einem möglichst schattigen Ort stehen, rät die Stadtreinigung Hamburg. Auf dem Boden sollte Zeitungspapier ausgelegt sein, dieses saugt Flüssigkeit auf.

Grundsätzlich sollte Nässe vermieden werden. Das gelingt etwa, indem nasse Küchenabfälle in Zeitungspapier eingewickelt und in Papiertüten verpackt werden. Grasschnitt sollte vor dem Einfüllen trocknen. Zudem helfe es, den Tonneninhalt mit einer Lage gröberem Material aufzulockern.

Ist der Inhalt schon feucht, kann Gesteinsmehl eine Notlösung sein. Das im Gartenfachhandel erhältliche Material wird auf die Bio-Abfälle gestreut. Es bindet Feuchtigkeit. Die leere Tonne sollte gereinigt werden und trocknen können, bevor neuer Abfall hineinkommt.

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