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Bauen & Wohnen

16. Dezember 2017 | 21:53 Uhr

Besuchermagnet NordBau

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Größte Baufachmesse Nordeuropas öffnet vom 9. bis 13. September ihre Tore

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2015 | 02:41 Uhr

60 Jahre wird sie in diesem Jahr alt, jedoch von nachlassender Attraktivität keine Spur: Die vom 9. bis 13. September in den Neumünsteraner Holstenhallen stattfindende NordBau hat sich im Laufe der Jahre nicht nur zur größten Baufachmesse Nordeuropas gemausert. Die Messe ist auch mehr denn je vorausschauender Themengeber für die Bauwirtschaft, sei es im privaten oder aber im kommunalen beziehungsweise staatlichen Baubereich.

Das reicht vom ökologisch und städtebaulich sinnvollen Bauen im Bestand zur Schonung von Natur und Landwirtschaft bis hin zur kritischen Diskussion, welche Qualität Länder und Kommunen beim Straßen- und Brückenbau von den Bauunternehmen erwarten dürfen und müssen – oder wie mit mehr Qualität bei Arbeitskleidung- und Geräten sehr positive Effekte bei Steuerausgaben und Mitarbeitergesundheit erreicht werden.

Dies wird unter anderem in einem Fachseminar mit dem Titel „Qualität schlägt oft billig“ diskutiert und vermittelt. Messedirektor Wolfgerd Jansch und Holstenhallen-Geschäftsführer Dirk Iwersen empfehlen besonders auch Kommunen die Anmeldung zu diesem Fachseminar.

Die Besonderheit dieser Messe ist, dass sie nicht nur Fachbesucher anzieht sondern in jedem Jahr auch tausende private Interessenten. Meist sind es Bürgerinnen und Bürger, die den Bau oder den Umbau eines Eigenheimes planen, dessen Renovierung oder Erneuerung etwa mit Fenstern und Türen oder Kücheneinrichtungen. Auf der Messe gibt es dafür nicht nur jede Menge Anregungen sondern häufig auch günstigere Messepreise.

Es ist mittlerweile nur eine Randnotiz, dass die Messe mit rund 900 Ausstellern aus über 20 Ländern – darunter erneut besonders stark Dänemark – wieder einmal seit langem ausgebucht ist. Auf rund 69  000 Quadratmetern im Freigelände und über 20  000 Quadratmeter Hallenflächen bietet sie die komplette Bandbreite des Baugeschehens mit modernen Baustoffen und Bauelementen, leistungsstarken Baumaschinen, Kommunalgeräten und Nutzfahrzeugen.

Zudem rechnen die Veranstalter erneut mit einem regelrechten Ansturm junger Leute auf die Ausbildungsbörse „nordjobBau“. Erwartet werden mehr als 1400 Mädchen und Jungen aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg Vorpommern und dem nördlichen Niedersachsen. Den angehenden Azubis wird eine große Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten bis hin zum Studium geboten.

Eröffnet wird die NordBau am 9. September von ihrer königlichen Hoheit Prinz Joachim zu Dänemark und Ministerpräsident Torsten Albig.


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Die NordBau in den Holstenhallen hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die normale Tageskarte kostet 10 Euro (bis 14 Jahre frei), Schüler und Studenten zahlen 3,50 Euro.

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