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Bauen & Wohnen

23. August 2017 | 18:26 Uhr

Baufachmesse für jedermann

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die bis Dienstag laufende NordBau lockt nicht nur Fachleute sondern auch private Hausbesitzer

Baustellen ohne Behinderungen, so etwas ist möglich. Beispiel ist die Baustelle auf der Baufachmesse NordBau in Neumünster. Hier gibt es keine Einschränkungen für Aussteller und Besucher. Trotz Modernisierungsarbeiten an den Holstenhallen sind wie in den Vorjahren dennoch dieselben Flächengrößen im Freigelände (69 000 Quadratmeter ) und in den Hallen (20 000 Quadratmeter) belegt. „Die NordBau (noch bis 17. September) erwartet auch in diesem Jahr wieder rund 70 000 Besucher aus dem In- und Ausland, darunter auch viele private Hausbesitzer. 938 Aussteller aus 17 Ländern stehen bereit.

Die aktuellen Baumaßnahmen auf Nordeuropas größter Kompaktmesse des Bauens werden das Messegeschehen nicht einschränken“, betont Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen Neumünster. Die ersten Messetage haben dies bewiesen. Im Gegenteil, Ausstellern und Besuchern konnten seit Donnerstag bereits erste Ergebnisse eines architektonischen Ensembles aus teilweise denkmalgeschützten Gebäudeelementen und modernen Baustoffen bestaunen, das Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz und Wohlbefinden für die Nutzer vereint.

„Themen, die seit Jahren alle Bereiche der Leistungsschau des Bauens in Neumünster bestimmen, spiegeln sich in unserem Neubau wider“, so Iwersen. Miteinander kommunizieren, Kontakte knüpfen und Geschäfte anbahnen auf ruhige norddeutsche Art – das sei auch in diesem Jahr das Credo auf der NordBau. Die Messe sieht darin ein Qualitätsmerkmal, das nicht nur immer mehr Aussteller und Besucher aus Deutschland anlockt, sondern in Skandinavien, im Baltikum und weiteren Regionen das Interesse an der NordBau weckt. Iwersen: „Besonders deutlich wird das am Beispiel Dänemarks, dem Partnerland der Messe“, betont Messedirektor Wolfgern Jansch.

Großen Zuspruch von Besuchern der norddeutschen Leistungsschau erwarten die NordBau-Verantwortlichen für das diesjährige Topthema „Sicher bauen – sicher wohnen“. Dabei spielt neben der richtigen Absicherung von Baustellen auch der Arbeits- und Brandschutz eine Rolle. Dazu gehört ebenfalls der Schutz der eigenen vier Wände vor Einbrechern. Darauf spezialisierte Handwerker demonstrieren, dass Sicherheit von Hab und Gut zum modernen Wohnen gehört. Spezialisten des Landespolizeiamts und Fachleute der Qualitätsgemeinschaft Sicherungstechnik Nord zeigen Möglichkeiten, wie man Einbrüche vermeiden kann.

Überhaupt spricht die Messe nicht nur Fachpublikum sondern vielmehr auch jeden Haus- und Wohnungseigentümer an. Seien es Wintergärten, Eingangsüberdachungen, Freizeithütten, Saunen, Treppen oder Werkzeuge – für jeden ist etwas dabei. Eine starke Anziehungskraft dürfte auch die riesige Nutzfahrzeuge-Show im Außengelände ausüben




Geöffnet hat die Messe auf dem Gelände der Holstenhallen in Neumünster (Justus-von-Liebig-Straße 2-4) täglich von 9 bis 18 Uhr, Dienstag von 9 bis 17 Uhr. Die Tageskarte kostet 9 Euro, das Feierabendticket (ab 15 Uhr am Montag und Dienstag) 4 Euro. Schüler und Studenten zahlen 3,50 Euro.

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erstellt am 14.Sep.2013 | 05:48 Uhr

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