zur Navigation springen

Wohnen : Aquascaping-Deko: Pflanzen und Steine statt Fische im Bassin

vom

Wer begrünte Aquarien mag, aber keine Arbeit mit Fischen haben will, kann sich auf das Unterwassergärtnern verlegen. Mit dem sogenannten Aquascaping sind blickfangende Dekorationen garantiert.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2013 | 13:16 Uhr

Im Zentrum des Aquascaping stehen Pflanzen und dekorative Elemente wie Natursteine oder speziell getrocknete Wurzeln, die unter Wasser arrangiert werden. Das erläutert die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH). Schon kleine Glaswürfel mit Seitenlängen von 25 Zentimetern, sogenannte Nano-Cubes, bieten sich dafür an - vorausgesetzt, es werden keine Fische ins Wasser gesetzt.

Das Ziel sei es, auf engstem Raum eine möglichst makellose Landschaft zu schaffen. Unterwassergärtner können zum Beispiel eine Flusswurzel gezielt mit Moos bepflanzen und als Baum in das Bassin setzen. Einen kleinen asiatisch angehauchten Wald erschaffen sie, indem sie Bambusstäbe unter Wasser gruppieren. Mit Spezialerde und kleinen Kieselsteinen lassen sich Hügel und Täler formen. Wasserpflanzen runden das Bild ab.

Damit die Gewächse überleben, müssen dem Wasser Pflanzennährstoffe und Kohlendioxid zugesetzt werden, betonen die Experten. Für ausreichend Licht sorgen spezielle, im Fachhandel erhältliche Leuchtstoffröhren und LED-Leuchten. Wer nicht ganz auf Lebewesen verzichten will, kann außerdem kleine Garnelen in das Becken setzen. Sie halten das Algenwachstum in Schach. Hingucker sind auch Wasserschnecken, die es in vielen Farben gibt.

Ursprünglich stammt das Aquascaping aus den Niederlanden, wo es bereits in den 1930er Jahren populär war. Dabei ging es zunächst um eine üppige und vielfältige Bepflanzung, erläutert die FLH. Hierzulande wurde das Unterwassergärtnern allerdings erst bekannter, als die kunstvollen Aquarien des Japaners Takashi Amano vor etwa 15 Jahren Beachtung fanden. Bei japanischen Aquascapes stehe die harmonische Platzierung eines jeden Elements im Mittelpunkt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen