Geländefähig und elektronisch : Zweite Auflage des Range Rover Evoque startet im April

Zweitauflage: Der neue Range Rover Evoque rollt im Frühjahr zu den Kunden. /Land Rover
Zweitauflage: Der neue Range Rover Evoque rollt im Frühjahr zu den Kunden. /Land Rover

Im April bringt Land Rover die zweite Generation des kompakten Range Rover Evoque zu den Kunden. Er soll weiterhin nicht nur geländefähig sein, sondern wird auch elektronisch aufgerüstet: Ein System verschafft dem Fahrer sogar einen Röntgenblick durch die Motorhaube.

shz.de von
23. November 2018, 09:52 Uhr

Land Rover bereitet den Start des neuen Range Rover Evoque vor. Die zweite Generation des noblen Geländewagens für die Kompaktklasse kommt nach Angaben des Herstellers im April in den Handel und bleibt mit einem Einstiegspreis von 37.350 Euro auf dem Niveau des Vorgängers.

Zwar hat sich an den Abmessungen nichts geändert, und das Design ist nur geglättet und noch weiter reduziert worden, sagt Designchef Gerry McGovern. Doch innen bietet der Evoque deutlich weniger Schalter, ein eleganteres Cockpit und mehr Platz: Es gibt spürbar mehr Beinfreiheit im Fond, mehr Ablagen und einen Kofferraum, der um zehn Prozent auf 591 bis 1383 Liter wächst.

Angetrieben wird er von Vierzylinder-Benzinern und -Dieseln, die ein Leistungsspektrum von 110 kW/150 PS bis 221 kW/300 PS abdecken und in Kombination mit der Automatik immer als Mild-Hybrid ausgeliefert werden. Ein mit 48 Volt betriebener Startergenerator hilft beim Anfahren, verlängert die Start-Stopp-Phasen und erhöht den Rekuperationsanteil.

So senkt er den Verbrauch im Alltag laut Land Rover um bis zu sechs Prozent und drückt den CO2-Ausstoß im Normverfahren für den schwächsten Diesel auf bestenfalls 143 g/km. Dieser wird mit Front- statt Allradantrieb angeboten. Später im Jahr soll erstmals noch ein Plug-in-Hybrid auf Basis eines Dreizylinder-Benziners kommen, so der Hersteller.

Zwar betonen die Briten die Offroad-Fähigkeiten des Evoque und bieten dafür zwei Allradsysteme an, sie haben aber auch ein paar Neuerungen aus der digitalen Welt eingebaut. So wird die Motorhaube quasi durchsichtig, weil Kameras während der Fahrt ums Auto herum filmen und die Elektronik daraus einen entsprechenden Röntgenblick komponiert, der unter anderem beim Parken helfen soll.

Eine ähnliche Technik bietet der elektronische Rückspiegel, der auf Knopfdruck zum Bildschirm für eine Kamera über der Heckscheibe wird und so selbst dann das volle Bild zeigt, wenn der Blick nach hinten zum Beispiel von den Passagieren verdeckt ist.

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