Überblick: Bußgelder im Ausland : Zu schnell, Handy am Ohr oder mit Restalkohol unterwegs: internationale Bußgelder

Im Straßenverkehr ist Vorsicht geboten. Wer fahrlässig agiert, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Ausgewählte Strafen im internationalen Vergleich.

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16. April 2018, 04:36 Uhr

Wer sich im Straßenverkehr nicht an die Regeln hält, gefährdet nicht nur sich, sondern auch die Mitfahrenden und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Kein Wunder also, dass Bußgelder verhängt werden, wenn man bei Vergehen wie zu schnelles Fahren, Unaufmerksamkeiten durch das Handy oder Alkohol erwischt wird. Manche Bußgelder fallen in anderen europäischen Ländern deutlich höher aus als in Deutschland. Unsere Nachbarn aus Dänemark beispielsweise agieren bei Alkohol am Steuer rigoros und ahnden den Verstoß mit einer Strafe von bis zu einem Monatsgehalt. Einige Bußgelder im Vergleich in der Übersicht:

  Alkohol am Steuer Promille-
grenze
20 km/h zu schnell Handy am Steuer
Belgien ab 170 € 0,5 ab 100 € ab 110 €
Dänemark bis 1 Monatslohn 0,5 ab 135 € 200 €
Finnland ab 15 Tagessätze 0,5 200 € 100 €
Frankreich ab 135 € 0,5 ab 135 € ab 135 €
Griechenland ab 80 € 0,5 ab 100 € 100 €
Großbritannien bis 5.710 € 0,8 ab 110 € bis zu 1.100 €
Italien ab 530 € 0,5 ab 170 € 160 €
Kroatien ab 95 € 0,5 ab 65 € 70 €
Luxemburg ab 145 € 0,5 ab 50 € 75 €
Niederlande ab 325 € 0,5 ab 165 € 230 €
Norwegen ab 550 € 0,2 ab 395 € 140 €
Österreich ab 300 € 0,5 ab 30 € ab 50 €
Polen ab 145 € 0,2 ab 25 € ab 50 €
Portugal ab 250 € 0,5 ab 60 € ab 120 €
Rumänien ab 210 € 0,0 ab 45 € ab 90 €
Schweden ab 40 Tagessätze 0,2 ab 250 € 160 €
Schweiz ab 550 € 0,5 ab 165 € 90 €
Spanien ab 500 € 0,5 ab 100 € ab 200 €
Türkei ab 180 € 0,5 ab 40 € ab 20 €
Ungarn bis 965 € 0,0 bis 95 € bis 95 €

(mit Arag-Versicherungen)

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