Wie funktioniert ein Doppelkupplungsgetriebe?

 Ende 2002 ging VW mit dem neuen Getriebe in Serie. Foto: Uwe Zucchi
Ende 2002 ging VW mit dem neuen Getriebe in Serie. Foto: Uwe Zucchi

Essen (dpa/tmn) - Immer mehr Hersteller bauen Doppelkupplungsgetriebe in ihre Fahrzeuge ein. Dafür gibt es gute Gründe.

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25. Mai 2013, 11:33 Uhr

Essen (dpa/tmn) - Immer mehr Hersteller bauen Doppelkupplungsgetriebe in ihre Fahrzeuge ein. Dafür gibt es gute Gründe.

Bei einem Doppelkupplungsgetriebe ist während der Fahrt mit eingelegtem Gang der nächste Gang schon voreingelegt - er ruht allerdings noch. Sobald der Steuerchip anhand der Motordrehzahl den idealen Schaltpunkt erkennt, wird der neue Gang automatisch eingelegt, erklärt der TÜV Nord. Um den idealen Kraftfluss zwischen Motor und Rädern zu gewährleisten, werde praktisch gleichzeitig die eine Kupplung geöffnet und die andere geschlossen. Oft hat der Fahrer auch die Option, per Ganghebel oder Wippen am Lenkrad zu schalten.

Das Doppelkupplungsgetriebe spart dem TÜV Nord zufolge rund zehn Prozent Sprit im Vergleich zum klassischen Automatikgetriebe und ist zudem günstiger - es wirke aber etwas ruppiger. Volkswagen hatte die Technik Ende 2002 als erster Autobauer für die Serienproduktion vorgestellt. Heute montieren auch viele andere Hersteller Doppelkupplungsgetriebe in ihren Fahrzeugen.

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