Was merkt sich der Fehlerspeicher im Auto?

 Autofahrt bei Nacht: Der Fehlerspeicher registriert Störungen in der Elektronik und andere technische Defekte des Fahrzeugs. Foto: Marcus Führer
Autofahrt bei Nacht: Der Fehlerspeicher registriert Störungen in der Elektronik und andere technische Defekte des Fahrzeugs. Foto: Marcus Führer

Essen (dpa/tmn) - Ob Katalysator oder Kraftstoffsystem: Technische Störungen in Autos kommen immer wieder vor. Aufgezeichnet werden sie von dem sogenannten Fehlerspeicher. Der ermöglicht eine präzise Diagnose.

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29. Mai 2013, 05:33 Uhr

Essen (dpa/tmn) - Ob Katalysator oder Kraftstoffsystem: Technische Störungen in Autos kommen immer wieder vor. Aufgezeichnet werden sie von dem sogenannten Fehlerspeicher. Der ermöglicht eine präzise Diagnose.

Der Fehlerspeicher registriert Störungen in der Elektronik und andere technische Defekte des Fahrzeugs. Die Sensoren des Geräts erkennen zum Beispiel Unterbrechungen im Stromkreis der Bordelektronik. Sie entdecken aber auch Probleme mit dem Katalysator, dem Kraftstoffsystem oder der Abgasrückführung, erklärt der TÜV Nord. Jeder Fehler erhält einen eigenen Code und wird im Speicher abgelegt.

Ein Mechaniker kann den Fehlerspeicher, der Teil des Steuergeräts ist, über eine sogenannte OBD-Schnittstelle (On-Board-Diagnose) auslesen. Dafür braucht er ein Diagnosegerät, zum Beispiel einen Laptop mit spezieller Software. Sind die Defekte lokalisiert und behoben, wird der Fehlerspeicher gelöscht.

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